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Friedrichshain-Kreuzberg

Erinnerung an die Opfer des rassistischen Angriffs in Hanau

Pressemitteilung Nr. 35 vom 18. Februar 2021

Der 19. Februar markiert den Jahrestag des rassistischen Terroranschlags in Hanau, bei dem zehn Menschen getötet wurden. Monika Herrmann, Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, sagt:

„Wir erinnern uns an Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nessar Hashemi, Mercedes K., Hamza Kurtovic, Vili Viorel Păun, Gabriele Rathjen, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov. Der rechte Terror in Hanau war ein weiterer Tiefpunkt in einer langen historischen Reihe rassistischer Angriffe in Deutschland. Diese mörderischen Akte des rechten Terrors sind niemals die Handlungen von Individuen, sondern auch das Ergebnis einer zunehmenden Entfernung von Tabus aus offen zum Ausdruck gebrachtem Rassismus.

Rechtsextremistische Gewaltakte gegen Migranten, Juden und Muslime haben in Deutschland in den letzten Jahren schockierende Ausmaße erreicht. Es ist an der Zeit zuzugeben, dass der rechte Terror kein isoliertes Phänomen mehr ist und zunehmend institutionalisiert wird. Es muss etwas getan werden, um dieser schrecklichen Entwicklung entgegenzuwirken, und wir müssen jeden Angriff auf die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit entschlossen bekämpfen, um unsere pluralistische Demokratie zu schützen.

Unsere Antwort auf Hass und Ausgrenzung ist Solidarität und Zusammenhalt. Opfer rassistischer Gewalt haben unsere volle Unterstützung und wir verpflichten uns, sie zu schützen. Wir müssen endlich Schlussfolgerungen aus dem rechten Terror in Deutschland ziehen. Die Sicherheitsbehörden müssen entschlossen handeln, anstatt jedes Mal auf einzelne Handlungen hinzuweisen. Die Sicherheitsbehörden müssen eingreifen und rechten Terror verhindern. Selbst in unseren eigenen Reihen müssen alle Behörden und staatlichen Organe in unserem Land sehr genau hinschauen. Rechtsradikale Gruppen müssen konsequent aufgedeckt und entfernt werden! „“

Zum Gedenken an die Opfer von Hanau finden am 19. Februar zahlreiche Gedenkveranstaltungen statt, darunter das unteilbare Bündnis am Oranienplatz ab 16 Uhr sowie ein Online-Gedenken. Als Zeichen der Erinnerung wird das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg vor den Servicegebäuden in der Frankfurter Allee und der Yorckstraße die Fahnen auf Halbmast setzen.

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Kontaktpersonen
Sara Lühmann
Pressesprecher
Telefon: (030) 90298-2843

Dominik Krejsa
Pressestelle des Personals
Telefon: (030) 90 298 2418

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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