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Emile Nolde – Der deutsche expressionistische Meister der Finsternis

Deutschland hat ein reiches Erbe leidenschaftlicher Künstler. Von literarischen Giganten bis hin zu Farbträgern haben sie die Welt mit ihrem Wahnsinn und ihren völligen Konflikten überrascht. Der deutsche Aquarellmaler und Grafiker des zwanzigsten Jahrhunderts, Emile Nolde, geboren am 7. August 1867 als Emile Hansen als Sohn friesischer und dänischer Bauerneltern im dänischen Dorf Nolde, zeigte dieses Erbe bittersüßer Konflikte mehr als oft. Aus dieser Ironie entstanden schon als kleiner Junge furiose Meisterwerke des Pioniers des ‚Expressionismus‘.

Zwischen 1884 und 1891 arbeitete er als Schnitzer und Illustrator, wobei er häufig zwischen München, Berlin und Flensburg wechselte, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Sein frühes Leben war eher ein Wandern in der Wildnis, um seinen Talenten und Geschmack Ausdruck zu verleihen. Der Herbst 1891 war ein Wendepunkt in seinem Leben, als er auf eine Anzeige reagierte; er trat als Lehrer in das Museum of Industrial Arts, New York ein. Obwohl der Job in Bezug auf seine Karriere nicht sehr bedeutend war, war er formal dem Reichtum der künstlerischen Tradition in Europa ausgesetzt und streifte oft über den Kontinent, um so unterschiedliche künstlerische Talente wie Leonardo und Dürer zu sehen.

Emile Noldes teilweise autodidaktische Ausbildung in Kunst führte dazu, dass er sich isoliert fühlte und zu Einsamkeit und Depression hingezogen wurde. Ein Meilenstein in seinem Leben war eine Serie seiner „Postkarten“, die die Schweizer Berge als Riesen darstellten. Diese Postkarten kamen sofort bei den Massen an, und Nolde hatte endlich ein beliebtes Publikum. Seine späteren Experimente mit dem „Expressionismus“ waren jedoch ziemlich enttäuschend. Emile nannte sich Nolde, nach dem Namen seines Dorfes im Jahr 1902. Von 1906 bis 1907 war der Künstler Mitglied der Künstlergruppe „Die Brücke“.

„Junges Paar (1913),“ „Porträt eines jungen Mädchens (1913-14),“ „Blumengarten (Utenwarf) (1917),“ „Prophet (1921),“ „Porträt einer jungen Frau und eines Kindes“ und „Portrait of a Man (1926)“ sind einige seiner berühmten Gemälde der 1920er Jahre. Emiles Leben war mit dem frühen Aufstieg des Nazi-Patriotismus in den 1920er Jahren verbunden, als er sich seinem dänischen Flügel näherte. Außerdem fand er zu dieser Zeit in Goebbels einen wahren Anhänger, der wie Nolde den »Expressionismus« für ausgesprochen »arisch« hielt. Emile Nolde hatte jedoch Probleme mit dem Hitler-Regime, das jede „nicht-realistische“ Kunst als entartet ablehnte. Folglich fiel Nolde vom Regierungspodest zum Regierungsfußgänger. Seine Bilder wurden abgerissen und das Malen, auch privat, nach 1941 verboten. Ironischerweise war dies seine kreativste Zeit, als der unverwechselbare Emile Nolde in höchster Geheimhaltung seine charakteristischen Genres der gewalttätigen Aquarelle schuf und sie „Ungemalte Bilder“ nannte .“ Nach dem Krieg kehrte er ins öffentliche Bewusstsein zurück und wurde mit dem Deutschen Bundesverdienstkreuz geehrt.

Was auch immer seine politischen Missgeschicke gewesen sein mögen, wann immer Emile Nolde ausstellen durfte, erwies er sich als einer der besten Künstler und Grafiker der Welt. Sein Schwarzweißdruck „Der Prophet“ ist der bekannteste Holzschnitt, der bis heute entstanden ist. Seine lebhaften gelb-roten Aquarelle waren eine Ode an das neue Genre des Aquarells „Expressionismus“ und seine Radierungen (fast 250 davon) bleiben als Lehren der postmodernen „Expressionistischen Kunst“ erhalten. Ein nicht minder virtuoser Ölvirtuose, mit „Lesende junge frau“, „Blumengarten (ohne Figur)“ und „Blumen und Wolken“, die für sich genommen ikonische Werke sind.

Bis zu seinem friedlichen Tod am 13. April 1956 in Seebull blieb Emile Nolde eine verlorene Seele. Seine Schmerzen, Leiden und die Jahre der politischen und künstlerischen Strangulierung machten seine Werke dunkel, bitter und voller Angst. Wie Van Gogh blieb er ein „Außenseiter“, dessen Werke immer wieder deutlich machen, dass das Leben eines Künstlers umso besser ist, je tragischer das Leben ist.


Dieser Artikel entspringt einer Idee, gefunden irgendwo auf der Welt in einem internationalen Artikel. Übersetzt und neu verfasst.

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