Treptow-Köpenick

Einladung Stolpersteine ​​zu legen

Einladung Stolpersteine ​​zu legen

Pressemitteilung vom 23.07.2021

Der Spezialist TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus und den Verband der Verfolgten des NS-Regimes – Verband der Antifaschisten Köpenick eV lädt ein Stolpersteine ​​zu legen:

Kurt und Blanka Rosenthal und die Töchter Eva und Ursel Rosenthal

Kurt Rosenthal (* 1. September 1893 in Berlin) war Bankkaufmann und heiratete 1922 Blanka Mathias (* 31. Juni 1894 in Pasewalk). Im Jahr darauf, am 16. Mai 1923, wurde die erste Tochter Eva Hannelore geboren. 1933 verlor der Vater im Rahmen des Gesetzes zur Wiederherstellung des Staatsdienstes seine Anstellung und versuchte, sich und die Familie als Inkassosachbearbeiter über Wasser zu halten. 1935 bekam er eine Anstellung als Vereinsleiter seines Rudervereins, der Jüdischen Wassersportgesellschaft 1898. Die Familie bewohnte nun eine kleine Wohnung im Vereinshaus in der Waldowstraße 2, der heutigen Joseph-Nawrocki-Straße 12. Die zweite Tochter Ursel Marianne sah das auf 22. Juni 1936 Licht der Welt.

1940 mussten die Rosenthaler ihre Wohnung verlassen und in das Judenhaus in der Mühlenstraße 77 in Berlin-Pankow einziehen. 14.12.1941 Kurt Rosenthal erliegt den schweren Verletzungen der Gestapo. Blanka Rosenthal wurde mit ihrer sechsjährigen Tochter Ursel am 26. Oktober 1942 nach Riga deportiert, wo sie bei einer Massenerschießung im Wald ermordet wurde. Die ältere Tochter Eva wurde am 6. April 1943 im Rahmen der „Werksaktion“ nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Der Umzug findet am 28.08.2021 um 13.30 Uhr in Friedrichshagen vor dem Haus in der Josef-Nawrocki-Straße 12 statt.

Die Stolpersteine ​​werden vom Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt.

TKVA – Treptow-Köpenick für Vielfalt und gegen Antisemitismus

Verband der Verfolgten des NS-Regimes – Verband der Antifaschisten Köpenick eV

Die Veranstalter behalten sich vor, Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen, der rechtsextremen Szene angehören oder die bereits in der Vergangenheit rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen gemacht haben, abzulehnen oder auszuschließen.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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