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Tempelhof-Schöneberg

Einkaufszentrum in Not – ein Besuch im Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen

Pressemitteilung Nr. 084 vom 19. März 2021

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler hatte den gemeinsamen Feuerbrief der Leiterin des Tempelhofer Hafenzentrums, Saskia Twardawsky, und der unternehmerischen Initiative Tempelhofer Damm entgegengenommen, um mit der Agentur für Geschäftsentwicklung zu sprechen.

Robert Hahn, Unternehmer und Vorstandsmitglied der Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm, war ebenfalls dabei.

Worum ging es in dem zweistündigen Gespräch? Das einzige Thema war die sich zunehmend verschlechternde Situation im Einzelhandel in der Pandemie, die sich auch direkt auf die Zentren auswirkt.

Saskia Twardawsky:

Seit der Sperrung mussten die meisten Geschäfte im Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen und auch am Tempelhofer Damm schließen. Das tut uns, den betroffenen Mitgliedern der Unternehmerinitiative Tempelhofer Damm und unseren Mitarbeitern weh, da wir bisher ein lebendiger und lebendiger Teil unserer Stadt waren. Wir hören auch die Bedenken unserer lokalen Unternehmen und Mieterpartner, die täglich um ihre Existenz fürchten

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Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler erfuhr vom Center Manager, dass 89 Prozent der Einzelhändler im Jahr 2020 rote Zahlen geschrieben hatten, oft in Höhe von mehreren ansonsten üblichen Jahresgewinnen. 75 Prozent von ihnen haben noch keine Finanzierung erhalten. Darüber hinaus werden diese Mittel aufgrund der engen EU-Höchstgrenzen für mittelgroße und größere Einzelhändler nicht einmal ausreichen. 80 Prozent sehen ihre Existenz durch eine Sperrung nach dem 8. März bedroht. 75 Prozent planen Ladenschließungen. Und rund 75 Prozent müssen in erheblichem Maße Stellen abbauen.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler:

Das sind natürlich alles andere als gute Nachrichten für uns. Die Tatsache, dass die Situation im Einzelhandel die Existenz des Unternehmens zunehmend bedroht, wird durch diese Umfrage unter Einzelhandelsmietern in den Zentren des Unternehmens beeindruckend ECE belegt. In den anderen Stadtteilen ist die Situation ähnlich. Für mich als Leiter der Wirtschaftsabteilung ist es wichtig, jetzt klar zu machen, wie stark der Einzelhandel und die Gastronomie derzeit betroffen sind. Schließlich prägen sie das Gesicht unserer Einkaufsstraßen. Sie machen die Stadtteile und Berlin lebendig und machen unsere Stadt attraktiv. Ich bin erleichtert zu sehen, dass der Fokus jetzt mehr auf der Sensibilität für die Notlage von Unternehmen liegt. Ich kann nur hoffen, dass die angekündigte Hilfe nun auch schnell den Einzelhandel erreicht.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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