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Ein geplatztes Abwasserrohr trägt zu den Infrastrukturproblemen auf der COP27 bei

SHARM EL-SHEIKH, Ägypten – Zuerst gab es kein Wasser. Dann gab es zu viel von der falschen Sorte.

Die Teilnehmer der diesjährigen UN-Klimakonferenz in Ägypten stellten sich am Mittwoch fest, wie sie über Ströme übel riechender Flüssigkeiten stiegen, nachdem ein Rohr oder Tank mit flüssigen Abfällen in der Nähe einer der Hauptverkehrsstraßen des Veranstaltungsortes geplatzt zu sein schien.

Der Vorfall war das jüngste von mehreren Infrastruktur- und Planungsproblemen, die diese Woche während der Konferenz aufgetreten sind, die bis zum 18. November läuft. Die Teilnehmer haben sich darüber beschwert, dass Grundbedürfnisse wie Trinkwasser und Lebensmittel nicht verfügbar sind oder langes Anstehen unter dem siedenden Sinai erfordern Sonne. Die Böden knicken manchmal ein und das Toilettenpapier in den verschiedenen Veranstaltungsorten ist häufig ausgegangen.

Die Probleme werfen allgemeinere Fragen zur Planung einer Veranstaltung auf, die dazu beitragen soll, den Klimawandel zu lösen und ein grünes Leben zu fördern.

Riesige Klimaanlagen blasen kalte Luft in riesige zeltartige Gebäude mit wenig Isolierung und weit geöffneten Türen. Leere Räume werden bis in die Nacht hell erleuchtet. Sonnenkollektoren, Windkraftanlagen oder Elektrofahrzeuge sind schwer zu finden.

Die ägyptischen Gastgeber der Veranstaltung reagierten nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme.

Fragen zur Nachhaltigkeit beschäftigen die UN-Klimakonferenzen seit Jahren. So musste beispielsweise beim Meeting im polnischen Katowice 2018 heiße Luft in die Plattenbauten gepumpt werden, um die Teilnehmer bei Minusgraden warm zu halten. Letztes Jahr sorgte in Glasgow, Schottland, die Plastikverpackung von Sandwiches und Getränken, die in offenen Kühlmöbeln gelagert wurden, für Aufsehen.

Als Reaktion auf die Kritik haben viele Gastgeber in letzter Zeit ihre Bemühungen hervorgehoben, die Gespräche grün zu halten, mit veganem Essen, Recycling von Behältern und verschiedenen „CO2-Kompensationen“ für unvermeidbare Emissionen, die durch die Konferenz verursacht werden.

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Das diesjährige Treffen in Sharm el-Sheikh, einem Ferienort am Roten Meer, zog zuletzt 33.449 Teilnehmer an, von denen viele per Flugzeug angereist waren.

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Quelle: ABC News

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