Berlin

Ehrenamtlich am Richtertisch: Berlin sucht Schöffen für die Wahlperiode 2024 bis 2028

Für die Neuwahlperiode von 2024 bis 2028 werden in Berlin rund 4.500 Schöffen gesucht. Wer sich für das Ehrenamt als Richter an den Straf- und Jugendgerichten interessiert, hat bis Ende November die Möglichkeit, eine Bereitschaftserklärung abzugeben. Die Wahl findet 2023 statt.

Für das Erwachsenenstrafrecht wird die Anzeige von den Bezirksämtern des Bezirks bearbeitet, in dem Sie wohnen, während für das Jugendstrafrecht die Bezirksjugendämter zuständig sind. Melden sich nicht genügend Freiwillige, werden die fehlenden Richter und Jugendrichter aus dem Register ergänzt.

In einer Hauptverhandlung vor dem Amts- oder Landgericht üben ehrenamtliche Strafrichter als Vertreter des Volkes das volle Richteramt aus und haben das gleiche Stimmrecht wie die Berufsrichter. Sie benötigen jedoch keine juristische Ausbildung oder Erfahrung. Aber unter anderem die deutsche Staatsbürgerschaft, gute Deutschkenntnisse und einen Wohnsitz in Berlin. Außerdem müssen sie zwischen 25 und 70 Jahre alt sowie körperlich und geistig fit sein.

Interessenten sollten zudem über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, Menschenkenntnis und Empathie, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Dialogfähigkeit sowie Vorurteilsfreiheit auch in Extremsituationen verfügen. Zur Verwirklichung des Grundsatzes der Beteiligung des Volkes an der Rechtspflege sollen die Schöffen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung einbringen. Weitere Informationen und Formulare finden Interessenten hier.

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