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Die Zahl der Todesopfer bei einem Zugunglück in Deutschland steigt auf fünf

Die Zahl der Todesopfer bei einer deutschen Zugentgleisung in der Nähe eines bayerischen Alpenresorts ist laut Polizei auf fünf gestiegen, nachdem eine weitere Leiche aus den Trümmern geborgen wurde.

Ermittler durchkämmten die umgestürzten Waggons nach Opfern und Hinweisen auf die Ursache der Entgleisung am Freitag in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen, einer Region, die sich auf den G7-Gipfel Ende Juni vorbereitet.

„Im Moment gehen wir nicht von weiteren Opfern aus, aber sicher kann ich das noch nicht sagen“, sagte der stellvertretende Landespolizeipräsident Frank Hellwig am Samstag gegenüber Reportern.

Er sagte, vier der Toten seien Frauen gewesen, weitere 44 Menschen seien verletzt worden, einige von ihnen Kinder.

Der Absturz ereignete sich kurz nach Mittag zu Beginn der Schulferien in den beiden süddeutschen Regionen Baden-Württemberg und Bayern.

Die Polizei sagte, der Regionalzug sei mit etwa 140 Personen an Bord „sehr überfüllt“, da ein neues 9 € (7,70 £) monatliches ÖPNV-Ticket, das in ganz Deutschland gültig ist, die Nachfrage ebenfalls ankurbelte.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing besuchte am Samstag die Entgleisungsstelle und sagte, er sei „sehr gerührt“. „Wir werden weiter nachforschen und dem auf den Grund gehen, was passiert ist“, sagte er gegenüber Reportern.

Der Chef der Deutschen Bahn, Richard Lutz7, der ebenfalls am Unglücksort war, sagte, er sei „traurig“ über die Todesfälle und versprach, es werde eine gründliche Untersuchung geben.

Der Zug hatte gerade den beliebten Bergort Garmisch-Partenkirchen in Richtung der bayerischen Landeshauptstadt München verlassen, als sich der Vorfall im Landkreis Burgrain ereignete.

Die Region hat mit den Vorbereitungen für die Ausrichtung des G7-Gipfels der Staats- und Regierungschefs der Welt im Laufe dieses Monats begonnen.

Vom 26. bis 28. Juni treffen sich Staats- und Regierungschefs, darunter US-Präsident Joe Biden, auf Schloss Elmau, elf Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt.

Quelle: TheGuardian

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