Neukölln

Die Berliner Schulbaukampagne schreitet voran – Übergabe des Grundschulgebäudes an die Fritz-Karsen-Schule nach umfangreicher Renovierung

Am 21. Januar 2021 wurde das Grundgebäude der Fritz-Karsen-Schule in der Backbergstraße 37 im Berliner Stadtteil Britz nach vollständiger Renovierung an die Bildungsbehörde übergeben. Aufgrund der aktuellen Situation erfolgte die Übergabe in der Kamera.

Die Fritz-Karsen-Schule ist eine Schule für gemeinsames Lernen im ganztägigen Betrieb. Sie wurde 1948 gegründet. Sie ist die älteste staatliche Gemeinschaftsschule in Deutschland und bildet an zwei Standorten rund 1.200 Schüler der 1. bis 13. Klasse aus. Der Hauptstandort befindet sich in der Onkel-Bräsig-Straße in unmittelbarer Nähe der Hufeisensiedlung. Dort werden auch die meisten der 425 Kinder der Grundstufe unterrichtet.

Im Nebengebäude in der Backbergstraße hingegen lernen 75 Kinder der Klassen 1 bis 3 in drei Klassenräumen und drei Mehrbettzimmern unter nahezu optimalen Bedingungen. Die Renovierung dieses denkmalgeschützten ehemaligen Britz-Dorfschulgebäudes (Baujahr 1876!) War überfällig.

Die Renovierung begann Anfang 2018 mit der Installation von Klassencontainern, die während der Maßnahmen als alternative Standorte fungierten. Die Innenrenovierung umfasste Arbeiten in den Bereichen Sanitär, Elektronik und Klassenzimmer. Neue, brandschutzkonforme Türen wurden installiert. Die alten hölzernen Doppelfenster hingegen wurden liebevoll restauriert. Die Außenarbeiten bezogen sich auf das Dach und die denkmalgeschützte Fassade. Zusätzlich wurde ein zweiter Fluchtweg geschaffen.

Eine teilweise Übergabe des Gebäudes erfolgte Mitte Dezember 2020, als auch die Klassencontainer abgeholt wurden. Das alte Gebäude, das jetzt übergeben wurde, umfasst einen Mehrzweckraum, einen Teamraum mit Küche und sanitären Einrichtungen. Die Kosten für die Renovierung beliefen sich auf rund 3,7 Mio. €.

Bezirksrätin Karin Korte ist vom Ergebnis der Renovierungsmaßnahmen überzeugt: „Im Rahmen der Schulbaukampagne werden in unserem Bezirk immer wieder gute Nachrichten bekannt gegeben. Der Renovierungsaufwand für die „alte Dorfschule“ auf dem Britzer-Dorfplatz hat sich mehr als gelohnt.

Während der heutigen Tour konnte ich mich davon überzeugen, dass sich der Schulalltag der Grundschüler in der Backbergstraße jetzt deutlich verbessern wird. Ich erhielt viele positive Rückmeldungen zu den Bauarbeiten von der Schulleitung, den Lehrern und Pädagogen. Ihre Wünsche wurden berücksichtigt. Sie freuen sich sehr darauf, die hell gestalteten und akustisch gefilterten Klassenzimmer gemeinsam mit den Kindern zum Leben zu erwecken, wenn dies wieder möglich ist. Das Schulpersonal erhält auch Zimmer mit einer angenehmen Aufenthaltsqualität. In einer Schule wie dieser muss Lernen einfach Spaß machen. „“

Schulleiter Robert Giese fügt hinzu: „Wir sind begeistert von den architektonischen Lösungen. Es wurden großzügige Arbeitsräume für die Pädagogen geschaffen, alle Räume sind endlich voll nutzbar, es gibt intelligente Lösungen für die Fluchtwege.

Das Wichtigste für Kinder, Eltern und Großeltern, von denen einige hier bereits gelernt haben, nach Jahrzehnten des Wartens sind die Toiletten von innen zugänglich. Nasse Füße gehören der Vergangenheit an, weil Kinder nicht mehr in Hausschuhen durch den Schnee laufen. Für Eltern und Kollegen ist der Sicherheitsaspekt vielleicht noch wichtiger, da diejenigen, die nicht in der Schule sind, nicht auf die Toilette gehen können, ohne gesehen zu werden. Dankeschön. Wir freuen uns jetzt auf die Schulhofsanierung ab Sommer. Dass sich dies als so großartig herausstellte, hat auch damit zu tun, dass Vertreter des Bauausschusses in ständigem Kontakt mit dem Architekten Tillmann Wagner und den Verantwortlichen des Bezirksamtes, insbesondere der Hochbauabteilung, standen. Die Vorschläge der Schule konnten fast umgesetzt werden. „“

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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