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Das zweite Boot von über 100 Rohingya landet am indonesischen Strand

BANDA ACEH, Indonesien – Über 100 Rohingya-Muslime, die in einem Holzboot reisen, sind an einem indonesischen Strand gelandet, die zweite Gruppe innerhalb von ebenso vielen Tagen, die in Aceh, der nördlichsten Provinz des Inselstaates, ankommt.

Die Gruppe von 61 Männern, 36 Frauen und 22 Kindern, die am Mittwochmorgen im Dorf Bluka Teubai im Distrikt Nord-Aceh gelandet war, wurde in die Fischerhalle gebracht und wird dort bleiben, während sie auf weitere Informationen von den örtlichen Behörden warten, sagte Nawafil Mahyudha, Leiter des U-Bootes Dewantara -Bezirk.

Eine Gruppe von 110 schwachen und hungernden Rohingya-Flüchtlingen landete am Dienstag ebenfalls im Distrikt Nord-Aceh, nachdem sie mehr als einen Monat in einem Boot gereist waren. Sie wollten Malaysia erreichen, nachdem sie Myanmar verlassen hatten, strandeten aber in den Gewässern von Aceh.

Im März wurden außerdem 114 Rohingya-Flüchtlinge an einem Strand im benachbarten Bezirk Bireuen gefunden.

Hunderttausende Rohingya-Muslime sind seit August 2017 aus dem mehrheitlich buddhistischen Myanmar in Flüchtlingslager in Bangladesch geflohen, als das myanmarische Militär als Reaktion auf Angriffe einer Rebellengruppe Operationen einleitete. Den Sicherheitskräften von Myanmar werden Massenvergewaltigungen, Morde und das Niederbrennen von Tausenden von Rohingya-Häusern vorgeworfen.

Gruppen von Rohingya haben versucht, die Lager in Bangladesch auf dem Seeweg zu verlassen, um in anderen mehrheitlich muslimischen Ländern der Region ein besseres Leben zu suchen. Malaysia ist ein häufiges Ziel für die Boote, obwohl viele Rohingya-Flüchtlinge, die dort landen, mit Inhaftierung rechnen müssen.

Obwohl das benachbarte Indonesien die Flüchtlingskonvention der Vereinten Nationen von 1951 nicht unterzeichnet hat, sagte die UN-Flüchtlingsagentur, dass eine Präsidialverordnung von 2016 einen rechtlichen Rahmen für die Behandlung von Flüchtlingen auf Booten in Not in der Nähe von Indonesien bietet und ihnen hilft, im Land von Bord zu gehen.

Siehe auch  Armeniens Premierminister sagte, 49 Soldaten seien bei nächtlichen Angriffen Aserbaidschans getötet worden.

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Quelle: ABC News

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