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Das Spionagespiel: Im Guardian Weekly vom 22. April

Unter den vielen faszinierenden Nebenhandlungen, die aus der Ukraine-Invasion entstanden sind war die weit verbreitete Ausweisung russischer „Diplomaten“ aus europäischen Botschaften. Das Cover-Design für das Magazin Guardian Weekly spiegelt diesen Trend wider und fängt eine schleichende Besorgnis in ganz Europa ein, wo russische „Diplomaten“ in letzter Zeit eher als Agenten der Spaltung und Desinformation angesehen werden.

Wie Patrick Wintour schreibt, sind die Ausweisungen nicht nur ein symbolischer Akt der Abneigung gegen die Aktivitäten Moskaus, sondern Teil eines jahrzehntelangen Kampfes um die Balance zwischen russischer Spionage und Diplomatie. Dem Westen wurde vorgeworfen, einen jüngsten Anstieg geheimer russischer Aktivitäten zu vernachlässigen – ist das angesichts der Invasion alles zu wenig, zu spät?

In Warschau schloss sich Nick Ames Tausenden von Ukrainern an, als der Fußballverein Dynamo Kyiv eine Reihe von „Spielen für den Frieden“ begann. Und Luke Harding berichtet aus der nordukrainischen Stadt Tschernihiw, wo nach den abziehenden russischen Streitkräften zaghaft mit Aufräumarbeiten begonnen wurde.

Vor der Invasion ein Skandal mit Covid-Lockdown-Versammlungen hätte die Karriere des britischen Premierministers Boris Johnson beinahe beendet. Jetzt, nach langwierigen polizeilichen Ermittlungen, wurde Johnson eine Strafanzeige wegen Teilnahme an einer illegalen Versammlung auferlegt, von der er zuvor gegenüber dem Parlament behauptet hatte, dass sie nicht gegen das Gesetz verstoßen habe. Da weitere Bußgelder erwartet werden, fragen Michael Savage und Shanti Das, ob Johnson wieder in den Seilen steckt – oder ist die Tory-Rebellion zumindest vorläufig abgeflaut?

Unsere Feature-Seiten enthalten diese Woche jede Menge Freuden. Von Bahnhöfen bis zu Wartezimmern in Krankenhäusern, Verkaufsautomaten sind so allgegenwärtig, dass wir sie kaum wahrnehmen. Aber wie viel wissen wir wirklich über diese alltäglichen Snack-Wächter? Tom Lamont taucht tief in die unverzichtbare Welt der automatischen Spender ein.

Um die Stimmung zu heben, schauen Sie sich Gerrard Gethings entzückende Porträts von Tierbabys und den Erwachsenen an, die sie werden. Und um bei der Fotografie zu bleiben, zeigt der Kulturbereich die eindringlichen Industrielandschaften des Kanadiers Edward Burtynsky.

Lassen Sie sich das Guardian Weekly Magazin nach Hause liefern.

Quelle: TheGuardian

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