Reinickendorf

Café Achteck als Infopavillon vor dem Museum Reinickendorf

Am 26. April um 17 Uhr wird im Rahmen einer Veranstaltung die Neupositionierung des historischen Café Achteck auf der Wiese vor dem Museum Reinickendorf gefeiert.

Ursprünglich als sogenannte stehende Institution genutzt, von den Berlinern wegen des achteckigen Grundrisses charmant Cafe Achteck genannt, wurde es ab den 1970er Jahren Teil des ehemaligen Stadtmobiliarmuseums im Innenhof des Tegeler Zentrums. Unter der Leitung der Berliner Galeristin Jule Hammer fanden hier Fragmente von Skulpturen, historischen Hydranten, Pumpen und Laternen, zusammengetragen aus ganz Berlin, einen neuen Platz. Nach dem zunehmenden Verfall des Stadtmobiliarmuseums und im Zuge der Bauarbeiten an der Gorkistraße hat das Museum Reinickendorf 2015 den Prozess eingeleitet, die verbliebenen Teile in den Museumsgarten zu verlagern und hier im neuen Kontext neu zu installieren. Entstanden ist das Museums-Lapidarium mit Fragmenten von Skulpturen, Fassaden- und Brückenteilen, der Bronzeplastik „Mutter mit Kind“ von Emil Hundrieser und den beiden Löwenköpfen, die ursprünglich das Portal des deutschen Kolonialspeichers in der Lützowstraße 89/90 schmückten und sind jetzt auf der Wiese vor dem Museum wieder aufgebaut. Mit dem Café Achteck kehrt das letzte Objekt nach langer Restaurierungsarbeit in neuem Glanz in die Sammlung zurück und soll wie Jule Hammer als Informationspavillon fungieren.

Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13437 Berlin
www.museum-reinickendorf.de

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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