Friedrichshain-Kreuzberg

Bundesweiter Mindestlohn steigt auf 9,60 Euro pro Stunde – Arbeitsrecht muss auch bei Minijobs beachtet werden

Bundesweiter Mindestlohn steigt auf 9,60 Euro pro Stunde – Arbeitsrecht muss auch bei Minijobs beachtet werden

Pressemitteilung Nr. 172 vom 28. Juni 2021

Der Beauftragte für gute Arbeit informiert über die Erhöhung des Mindestlohns, die zum 1. Juli in Kraft tritt:

Am 1. Juli 2021 wird der allgemeine gesetzliche Mindestlohn auf 9,60 Euro brutto pro Stunde angehoben. Der Mindestlohn gilt auch für Minijobs. Damit der tatsächliche monatliche Durchschnittsverdienst im Minijob 450 Euro nicht überschreitet, dürfen Sie ab Juli im Durchschnitt im Minijob nicht mehr als 46 Stunden und 53 Minuten pro Monat arbeiten. Ich empfehle, die eigene Arbeitszeit zu dokumentieren und zu berechnen. Wer regelmäßig und regelmäßig mehr arbeitet, sollte mit seinem Arbeitgeber über die Umwandlung des Minijobs in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis sprechen.

Anstelle eines Minijobs empfehle ich allen, die aktuell auf Jobsuche sind, sich nach einem Teilzeitjob mit voller Sozialversicherung umzusehen. Minijobs haben sich in der Corona-Pandemie als nicht krisenfest erwiesen. Grundlegende Arbeitnehmerrechte werden oft nicht gewährt. Ein neuer Flyer, der in Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Gute Arbeit Lichtenberg erstellt wurde, informiert Mitarbeiter in Minijobs über ihr Arbeitsrecht. Auf der Internetseite Antworten auf häufig gestellte Fragen. Gerne stehe ich Ihnen als Beauftragter für gute Arbeit für Beratungsanfragen zur Verfügung.

Kontaktpersonen

Romana Wittmer
Vertreter für gute Arbeit
Telefon: (030) 90298-4819

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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