Charlottenburg-Wilmersdorf

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann tritt Initiative „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gegen Antisemitismus“ bei

Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann tritt Initiative „Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gegen Antisemitismus“ bei


Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann

Bild: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf/Reinhard Naumann

Pressemitteilung vom 28.06.2021

Das American Jewish Committee (AJC) hatte 2015 die Initiative „Mayors United Against Antisemitism“ ins Leben gerufen, um kommunale Führungspersönlichkeiten im Engagement gegen Antisemitismus zu vereinen und zu stärken. Nicht zuletzt der antisemitische Terroranschlag in Halle 2019 hatte den alarmierenden Anstieg antisemitischer Gewalt verdeutlicht. Dabei war dieser Anschlag nur der traurige Höhepunkt des seit Jahren ansteigenden Antisemitismus, der in all seinen Erscheinungsformen immer aggressiver auftritt.
Vor diesem Hintergrund wurde eine Neuauflage der 2015 gestarteten Initiative auf europäischer Ebene angestoßen, um Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kampf gegen Antisemitismus zu verbinden.

Reinhard Naumann:

Jüdisches Leben gehört zu Charlottenburg-Wilmersdorf, denn es waren vor der Shoa die beiden Berliner Bezirke mit dem höchsten Anteil jüdischer Bevölkerung. Angesichts dieser Geschichte ist es gewiss nicht selbstverständlich, dass heute wieder rund 20.000 jüdische Menschen in Berlin leben – gerade auch bei uns im Bezirk.
Ich will mit dem Beitritt zur Initiative ein klares Zeichen gegen Antisemitismus setzen. Kreativität und Vielfalt machen Charlottenburg-Wilmersdorf aus. Diskriminierung, egal in welcher Form, darf hier keinen Platz haben! Und zugleich setze ich damit ein Zeichen der solidarischen, freundschaftlichen Verbundenheit mit unseren beiden israelischen Partnerstädten Or Yehuda und Karmiel.

Im Auftrag
Held

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.
Mehr Informationen zum berliner Stadtteil Charlottenburg-Wilmersdorf finden Sie auf www.charlottenburg-wilmersdorf.de.

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