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Steglitz-Zehlendorf

Bezirk erinnert an den Jahrestag der Opfer des rassistischen Angriffs in Hanau

Heute, am 19. Februar 2021, jährt sich der rassistische Terroranschlag in Hanau zum ersten Mal. Neun Menschen wurden Opfer eines unglaublichen Verbrechens, das aus unmenschlichen Motiven begangen wurde. „Die Opfer waren keine Fremden!“ Sagte der Bürgermeister von Hanau am Tag des Angriffs richtig. Es waren Hanauer mit und ohne eigene Migrationsbiographie, die ermordet wurden, weil sie nicht in die zutiefst rassistische Weltanschauung des Täters passten. Ein Jahr nach dem Anschlag erinnert die Stadt Hanau an die Opfer eines Gedenkveranstaltung.

Der Landkreis Steglitz-Zehlendorf erinnert heute auch an die Opfer und Hinterbliebenen sowie die Verletzten dieser abscheulichen Tat. Das Bezirksamt ist entschlossen, die Bedrohung der freien Gesellschaft von rechtsextremistischer Gewalt und Terror zu beenden.
„Wir distanzieren uns von Gewalt in jeglicher Form und setzen uns ausdrücklich für ein friedliches Zusammenleben ein“, sagte Bezirksrätin Carolina Böhm.

„Der Angriff in Hanau ist auch ein Angriff auf Deutschland als Migrationsgesellschaft. Die rassistischen Morde in Hanau verpflichten uns alle, mehr zu tun, dem Hass zu widersprechen, moralischen Mut zu zeigen und unsere demokratischen Grundwerte mit aller Kraft zu verteidigen. Dafür setze ich mich ein – dass Menschen mit einer Migrationsgeschichte im Distrikt gleichberechtigt und frei von Diskriminierung am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können “, fügt die Integrationsbeauftragte des Distriktbüros, Laura El-Khatib, hinzu. „In unseren heutigen Gedanken sind wir bei den Angehörigen der Opfer der schrecklichen Tat und wünschen ihnen viel Kraft.“

Der Bezirk verurteilt gruppenbezogene Feindschaft in allen Formen und begrüßt die Vielfalt der Migrationsgesellschaft in Berlin.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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