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Berliner Waldbrand eingedämmt, aber Munitionslager noch immer ein Problem

BERLIN – Ein von Explosionen begleitetes Feuer auf einer Munitionsdeponie der Polizei in einem Berliner Wald wurde eingedämmt und große Teile davon wurden am Freitag gelöscht, aber die Behörden warteten immer noch darauf, Zugang zur Deponie selbst zu erhalten.

Das Feuer war in der Nacht zum Donnerstag im Grunewald am Westrand der deutschen Hauptstadt ausgebrochen. Der Standort ist weit von den nächsten Häusern entfernt und niemand musste evakuiert werden, aber die Behörden erklärten eine Sperrzone von 1.000 Metern (mehr als eine halbe Meile) und eine nahe gelegene Autobahn und Eisenbahnlinie blieben am Freitag geschlossen.

Feuerwehrsprecher Thomas Kirstein sagte, die Waldbrände im Bereich der Munitionsdeponie seien bis Freitagmorgen weitgehend gelöscht worden. Die Behörden hoffen nun, den Standort selbst mit Hilfe von gepanzerten Fahrzeugen und Robotern genau untersuchen zu können, nachdem dies am Donnerstag aufgrund der Besorgnis über anhaltende sporadische Detonationen nicht möglich war.

Was die ersten Explosionen auf dem Munitionsdepot am frühen Donnerstag ausgelöst hat, ist noch unklar. Der Standort wurde 1950 im West-Berlin der Zeit des Kalten Krieges geschaffen, und vor Ausbruch des Feuers wurden dort mindestens 25 Tonnen Feuerwerkskörper, Munition aus dem Zweiten Weltkrieg und andere explosive Kampfmittel gelagert. Zweimal im Jahr werden dort kontrollierte Sprengungen durchgeführt.

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Quelle: ABC News

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