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Uni streitet mit Senat um Flüchtlingsunterkunft

Proteste oder Solidarität? Die kontroverse Diskussion um Flüchtlingscontainer auf Unigelände

Das Grundstück an der Thielallee 63 in Berlin-Dahlem, das derzeit als Parkplatz genutzt wird, soll vom Senat für den Bau eines Containerdorfs zur Unterbringung von 260 Flüchtlingen genutzt werden. Die Freie Universität in dem noblen Viertel stellt sich jedoch gegen diese Pläne, da sie auf dem Gelände ein Gebäude für Lehre und Forschung errichten möchte. Der Präsident der Universität, Günter Ziegler, beklagt, dass die Hochschulleitung nicht über die Senatspläne informiert wurde und betont, dass die Fläche dringend für eigene Bauprojekte benötigt wird.

Die FU Berlin zeigt sich grundsätzlich bereit, geflüchtete Menschen zu unterstützen und hat in der Vergangenheit bereits Notunterkünfte in der Universität bereitgestellt. Allerdings weist sie darauf hin, dass das Grundstück nach 2023 für Baumaßnahmen benötigt wird und alternative Standorte für Flüchtlingsunterkünfte vorschlägt, wie zum Beispiel leerstehende Gebäude der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in der Nähe.

Der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen beim Senat, Albrecht Broemme, zeigt Verständnis für die Bedenken der Universität, betont jedoch die Dringlichkeit der Flüchtlingsunterbringung. Er erklärt, dass solange das Grundstück ungenutzt bleibt, dort Flüchtlinge vorübergehend untergebracht werden könnten. Trotz der Kontroverse sucht Broemme nach Lösungen, um die Bedürfnisse der Universität und der Flüchtlinge zu berücksichtigen.

Siehe auch  Bauunternehmer Christoph Gröner: Warum er in Berlin seit 2 Jahren nicht mehr baut

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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