Treptow-Köpenick

Verbotener DEFA-Film von 1964/65 in Berlin: Vorstellung und Filminhalt

Gemäß einem Bericht von www.berlin.de, findet am 30.11.2023 um 19:00 Uhr in der Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestr. 33, 12526 Berlin, eine Vorführung des DEFA-Verbotsfilms von 1964/1965 unter der Regie von Frank Vogel statt. Der Eintritt beträgt 6 €, ermäßigt 5 €, und um Anmeldung wird gebeten.

Der Film von Frank Vogel stand im Mittelpunkt des berüchtigten 11. Plenums des ZK der SED im Dezember 1965 und wurde zusammen mit 11 anderen DEFA-Produktionen für 25 Jahre verboten. Erst 1990 hatte der Film seine Premiere auf der Berlinale. Der Filminhalt dreht sich um einen Oberschüler, der als schwarzes Schaf gilt und aufgrund seiner rebellischen Haltung gegen die Heuchelei relegiert wird.

Die Vorführung und Diskussion dieses Films wird die Kontroverse und den Einfluss von Verbotsfilmen in der DDR auf die kulturelle Landschaft Berlins beleuchten. Es ist eine Gelegenheit für die Berliner Bürger, einen Einblick in die Geschichte des deutschen Films und die politischen Verhältnisse in der DDR zu erhalten, die auch lokal relevante Auswirkungen auf das kulturelle Leben in Berlin hatten.

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Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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