Treptow-Köpenick

Gedenkveranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag in Berlin-Treptow-Köpenick 2024

Am 27. Januar 2024 wird weltweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Auch das Bezirksamt Treptow-Köpenick und verschiedene Verbände organisieren im Rahmen dieses Gedenktages verschiedene Veranstaltungen. Die Kirchengemeinde und der Bürgerverein Baumschulenweg laden zu einer Lesung ein, bei der Horst Selbinger aus seinem Buch „VERFEMT – VERFOLGT – VERRATEN: ABRISS MEINES LEBENS“ liest. Eine Gedenkfeier an der Erinnerungswand wird abgehalten und es gibt eine Kundgebung der VVN-BdA Köpenick. Außerdem findet eine öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche statt. Auch die Reinigung von Stolpersteinen in der Umgebung wird angeboten.

Die Lesung aus dem Buch „VERFEMT – VERFOLGT – VERRATEN: ABRISS MEINES LEBENS“ findet am 26. Januar 2024 um 18 Uhr im Gemeindesaal der Kirche Baumschulenstr. 82 statt. Diese Lesung ist besonders bewegend, da am Güldenhofer Ufer Stolpersteine für vier Mitglieder der Familie Selbinger verlegt wurden.

Am 27. Januar 2024 um 17 Uhr wird auf dem Friedhof Altglienicke an der Erinnerungswand an die 1360 dort bestatteten Opfer nationalsozialistischer Gewalt aus Konzentrationslagern und Tötungsanstalten erinnert. Die Verstorbenen gehören unterschiedlichen Nationalitäten an, wobei allein über 400 Verstorbene aus Polen stammen. Ihre Namenszüge wurden von 1300 Berlinern per Hand an die Wand geschrieben.

Die VVN-BdA Köpenick organisiert am 27. Januar 2024 zwischen 11 Uhr und 12 Uhr eine Kundgebung am Mahnmal am Platz des 23. April (Faust), gefolgt von einem gemeinsamen Gang zur ehemaligen Synagoge und der Niederlegung von Blumen zum Gedenken an alle Opfer des Nationalsozialismus.

Ebenfalls am 27. Januar 2024 um 15 Uhr findet eine öffentliche Führung durch die Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche statt, die an eine bis dahin beispiellose Verhaftungs- und Gewaltwelle der Nationalsozialisten erinnert.

Siehe auch  Köpenicker Synagogenkonzert 2023: Ein persönlicher Rückblick und Dank an die engagierten Akteure.

Die Reinigung von Stolpersteinen in der Umgebung ist eine weitere Möglichkeit, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. Eine Liste der Orte mit Stolpersteinen ist verfügbar, wobei noch einige Stolpersteine in die Liste aufgenommen werden müssen, wie beispielsweise die Stolpersteine für Maria Rosa Jockl in der Brückenstr. 1 oder für die Familie Archenhold an der Treptower Sternwarte.

Insgesamt bieten diese Veranstaltungen und Aktionen eine Möglichkeit, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und das Gedenken an sie lebendig zu halten.

| Veranstaltung | Datum | Uhrzeit | Ort |
|——————————-|—————-|———|—————————————————–|
| Lesung | 26.01.2024 | 18 Uhr | Gemeindesaal der Kirche Baumschulenstr. 82 |
| Gedenkfeier | 27.01.2024 | 17 Uhr | Friedhof Altglienicke, Schönefelder Chaussee 100 |
| Kundgebung | 27.01.2024 | 11-12 Uhr| Mahnmal, am Platz des 23. April (Faust) |
| Öffentliche Führung | 27.01.2024 | 15 Uhr | Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche, Puchanstraße 12 |

Insgesamt bieten diese Veranstaltungen und Aktionen eine Möglichkeit, um an die Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern und das Gedenken an sie lebendig zu halten.



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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