Treptow-Köpenick

Bezirksstadtrat Brauchmann: Köpenicker Blutwoche im Figurentheater

Der Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, Marco Brauchmann, informiert darüber, dass die Köpenicker Blutwoche von 1933 Thema eines Figurentheaters im ABC Hirschgarten und im KungerKiezTheater sein wird. Diese tragischen Ereignisse, die sich im Juni 1933 in Köpenick abgespielt haben, sind ein dunkles Kapitel in der Geschichte Berlins.

Während dieser Zeit wurden Hunderte von Menschen aus Köpenick von der Straße oder aus ihren Wohnungen entführt und tagelang gefoltert, was zu über 20 Todesopfern führte. Auffällig ist, dass die Polizei und die Justiz nicht eingegriffen haben, um die Opfer zu schützen, und es kaum zivile Gegenwehr gab. Sogar Nachbarn wurden zu Opfern oder Tätern in diesem grausamen Verbrechen.

Die Inszenierung dieses Figurentheaters wird dazu beitragen, die Erinnerung an die Opfer der Köpenicker Blutwoche lebendig zu halten und die Menschen zum Nachdenken über die dunklen Seiten der deutschen Geschichte anzuregen. Es ist wichtig, solche Ereignisse nicht zu vergessen, um sicherzustellen, dass sie sich nicht wiederholen.

In der Tabelle unten sind einige Fakten über die Köpenicker Blutwoche 1933 aufgeführt:

| Datum | Juni 1933 |
|-------------------|-----------------|
| Ort | Köpenick |
| Opferzahl | Über 20 Todesopfer |
| Täter | Unbekannt |
| Polizeiaktion | Fehlende Hilfe der Polizei |
| Gedenkveranstaltung | Figurentheater im ABC Hirschgarten und KungerKiezTheater |

Es ist wichtig, dass solche Ereignisse der Geschichte nicht vergessen werden, damit die Nachwelt aus ihnen lernen kann. Das Figurentheater, das die Köpenicker Blutwoche thematisiert, wird einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten und uns daran erinnern, wachsam zu bleiben gegenüber den Gefahren von Intoleranz und Unmenschlichkeit.



Quelle: www.berlin.de

Siehe auch  Bürgerversammlung Kiezkasse Niederschöneweide 2024

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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