Tempelhof-Schöneberg

Internationaler Tag der Rom*nja: Bezirk Tempelhof-Schöneberg würdigt Kultur und Geschichte

Der Internationale Tag der Rom*nja, der jährlich am 8. April stattfindet, dient dazu, die Situation der Sinti*zze und Rom*nja ins Bewusstsein zu rufen und ihre Kultur zu feiern. Dieser Tag erinnert an den ersten Internationalen Roma-Kongress, der 1971 in London stattfand und sich für soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einsetzte. Auch der Bezirk Tempelhof-Schöneberg unterstützt diese Ziele und setzt sich gegen Benachteiligungen ein.

Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann betont die Bedeutung der Rom*nja-Flagge, die am Internationalen Tag der Rom*nja gehisst wird, um die Geschichte, Kultur und Sprache der Sinti*zze und Rom*nja zu würdigen. Die Flaggenhissung in Berliner Bezirken wurde auf Initiative des Amaro Foro e.V. etabliert.

Zusätzlich zur Feier des Internationalen Tags der Rom*nja findet dieses Jahr die „Wissenskampagne RomaDay24“ statt. Diese Kampagne zielt darauf ab, Wissen über das Leben und die Geschichte der Sinti*zze und Rom*nja in Berliner Schulen zu verbreiten. Die Hildegard Lagrenne Stiftung und ihre psychosoziale Bildungsberatung AMari Zor führen die Kampagne in Kooperation mit den Selbstorganisationen RomaTrial e.V. und dem Verband Deutscher Sinti und Roma Baden-Württemberg durch.

Für weitere Informationen zu diesen Veranstaltungen und zur Geschichte der Sinti*zze und Rom*nja können Interessierte die Internetseiten des Amaro Foro e.V. und der Hildegard Lagrenne Stiftung besuchen. Es zeigt sich, dass der Internationale Tag der Rom*nja eine wichtige Gelegenheit darstellt, um auf die Anliegen und die Kultur dieser Minderheit aufmerksam zu machen und für Respekt und Gleichberechtigung einzutreten.

Tabelle:
| Organisation | Veranstaltung | Internetseite |
|--------------|--------------|---------------|
| Amaro Foro e.V. | Internationale Tag der Rom*nja, Flaggenhissung | www.amaroforo.de |
| Hildegard Lagrenne Stiftung | Wissenskampagne RomaDay24 | www.hildegardlagrenne.de |

Diese Tabelle bietet einen Überblick über die beteiligten Organisationen und deren Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Rom*nja.



Quelle: www.berlin.de

Siehe auch  Verdienstorden für Maria Szwecow-Szewczyk: Brückenbauerin zwischen den Kulturen

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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