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Streit um Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Dahlem: Widerstand der FU

Aufstand gegen Flüchtlingscontainer: Widersprüche in der weltoffenen Uni-Welt

Das geplante Containerdorf für Flüchtlinge auf einem brachliegenden Unigelände in Berlin-Dahlem stößt auf Widerstand, insbesondere an der Freien Universität. Die Universität beabsichtigt, auf dem Gelände ein Gebäude für Lehre und Forschung zu errichten. Der Flüchtlingskoordinator Berlins, Albrecht Broemme, informierte die FU-Kanzlerin Andrea Güttner über das Vorhaben, Flüchtlinge dort vorübergehend unterzubringen. Die Universitätsleitung fühlte sich jedoch übergangen und betonte, dass die Fläche für eigene Baumaßnahmen benötigt werde.

Die Freie Universität hatte bereits in der Vergangenheit unbürokratisch gehandelt, um geflüchteten Menschen zu helfen. Trotzdem steht das Unigelände unter hohem Sanierungsbedarf, weshalb aktuell keine anderen Flächen zur Verfügung stehen. Die Universität schlug vor, leerstehende Gebäude in der Nähe zu nutzen, die bereits in der Vergangenheit für die Unterbringung von Geflüchteten genutzt wurden.

Der Senat beschloss Ende März die Errichtung von 16 weiteren Containerdörfern, da der Bedarf an Wohnraum für Flüchtlinge in Berlin weiterhin hoch ist. Die Standorte der neuen Containerdörfer konzentrieren sich hauptsächlich auf den Ostteil der Stadt, was zu einem Ungleichgewicht führt. Ein Containersdorf sollte auch auf dem Unigelände in Steglitz-Zehlendorf entstehen, was zu Diskussionen und Protesten führte. Als Reaktion auf den Widerstand von Teilen der Bevölkerung und der Universität entstanden im Netz Spott und Unverständnis über die Entscheidung, das Containerdorf zu errichten und nicht eher genutzte Standorte zu bevorzugen.

Siehe auch  Berlin plant drei Standorte für Geothermie-Probebohrungen bis 2025

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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