Spandauer und Tegeler Forst bis August gesperrt: Sturmchaos im Wald!

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Massive Sturmschäden im Tegeler und Spandauer Forst: Sperrungen bis Anfang August, Sicherheit wird prioritär gewährleistet.

Massive Sturmschäden im Tegeler und Spandauer Forst: Sperrungen bis Anfang August, Sicherheit wird prioritär gewährleistet.
Massive Sturmschäden im Tegeler und Spandauer Forst: Sperrungen bis Anfang August, Sicherheit wird prioritär gewährleistet.

Spandauer und Tegeler Forst bis August gesperrt: Sturmchaos im Wald!

Der Spandauer und der Tegeler Forst bleiben bis Anfang August für die Öffentlichkeit gesperrt. Das Betreten dieser Waldgebiete ist bis Montag, den 4. August, verboten, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Einzelne Teilbereiche könnten jedoch vorher wieder freigegeben werden, was rechtzeitig bekannt gegeben werden soll. Die Senatsverwaltung warnt eindringlich davor, die Waldwege auch nach der Sperrung zu verlassen. Dies geschieht im Kontext der Gefahren, die durch herabstürzende Äste und umstürzende Bäume bestehen, die nach schweren Stürmen Ende Juni in den Wäldern entstanden sind. Laut rbb24 wurden die Aufräumarbeiten an den Rändern des Tegeler und Spandauer Forsts inzwischen abgeschlossen.

Die Schäden, die durch den Sturm im Bereich des Forstamtes Tegel am Donnerstagabend verursacht wurden, sind erheblich. Tausende Bäume wurden entwurzelt oder umgeknickt, und viele weitere weisen Kronen- und Astbrüche auf. Aufgrund dieser massiven Sturmschäden sind die Straßen und Wege in den Wäldern nicht passierbar. Eine genaue Lageeinschätzung ist momentan nicht möglich, da zahlreiche Zugänge und Waldwege blockiert sind. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat die Sicherheitsmaßnahmen noch einmal hervorgehoben und festgelegt, dass das Betreten des Tegeler Forstes bis auf Weiteres verboten bleibt.

Aufräumarbeiten und Schadholzanalyse

Die Beschäftigten der Berliner Forsten haben bereits mit ersten Sicherungsarbeiten begonnen. Diese Entscheidungsgruppe zieht alle nötigen Maßnahmen in Betracht, um die Sicherheit entlang der Siedlungskanten sowie der Straßen und Wege zu gewährleisten. Aufräumarbeiten werden voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen, sodass die Waldtiefe weiterhin nur schwer zugänglich bleibt. Senatorin Ute Bonde (CDU) bedankte sich bei den Beschäftigten der Berliner Forsten für ihren zügigen Einsatz und die Unterstützung in dieser Notlage. Die ersten Einschätzungen, die durch Luftaufnahmen gewonnen wurden, beziffern den Schaden auf etwa 35.000 Kubikmeter Holzmasse. Betroffen sind vorwiegend alte Buchen und Eichen, die über 150 Jahre alt sind, was in Anbetracht der Dürrejahre der Vergangenheit eine erhebliche Wichtigkeit hat. Diese Dürrejahre haben den Vitalitätsverlust vieler Baumarten begünstigt, was wiederum deren Standfestigkeit verringert hat, sodass sie anfälliger für Sturmschäden sind.

Wie verschiedene Berichte über die Situation in den Wäldern Deutschlands zeigen, bleibt der Umgang mit Sturmschäden eine Herausforderung, die viele Regionen betrifft. Insbesondere Nadel- und Laubbäume wie Eichen, Buchen und Birken erlitten durch die Witterungsverhältnisse schwere Schäden. Besonders die Birken, die zur Zeit des Sturmes stark belaubt waren, wurden überdurchschnittlich in Mitleidenschaft gezogen. Über die Breite der auftretenden Schäden an deutschen Wäldern kann man sich auch in einem Artikel auf Digitalmagazin weiter informieren.