Spandau

Zufluchtskirche abgerissen: Neues Begegnungszentrum geplant

In einer bewegenden Andacht am 26. Januar nahmen Pfarrerin Axinia Schönfeld und Superintendent Florian Kunz Abschied von der Zufluchtskirche, die im vergangenen Jahr abgerissen wurde. Die Kirche, die 1964-1967 nach den Plänen von Architekt Bodo Fischer erbaut wurde, war für geflüchtete und ausgebombte Menschen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gegründet worden. Die Gemeindekirchenratsvorsitzende Ingrid Lawrenz übergab symbolisch das Grundstück an Dr. Carola Brückner, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Facility Management.

Der Bezirk hatte das Grundstück im November 2021 erworben, und nun ist der Kauf rechtskräftig. Das Grundstück liegt mitten im Stadtteil Falkenhagener Feld an der Westerwaldstraße 16 und soll zu einem Begegnungszentrum umgestaltet werden, welches Platz für Jung und Alt bietet. Neben einem Seniorentreff ist auch die Jugendtheaterwerkstatt geplant, die hier neue Räumlichkeiten finden soll.

Durch den Verkauf des Grundstücks, mit Ausnahme des Wohntrakts im nördlichen Teil, an den Bezirk und mit Unterstützung des Landes Berlin wurden zusätzliche Fördermittel zugesagt. Die Hochbau-Abteilung im Bezirksamt bereitet derzeit einen Planungswettbewerb vor, in dem die Leistungsphasen eins bis vier ausgeschrieben werden, von der Grundlagenermittlung bis zur Genehmigungsplanung.

Die geplante Entwicklung der Westerwaldstraße 16/18 bis 2030 sieht die Errichtung dringend benötigter sozialer Einrichtungen vor, die an die Wohnentwicklung des Stadtteils angepasst sind. Dies spiegelt das Bestreben wider, den Stadtteil zu einem lebenswerten und vielfältigen Ort für alle Generationen zu gestalten. Für weitere Informationen steht Frau Katharina Lingen von der Serviceeinheit Facility Management unter der angegebenen E-Mail-Adresse und Telefonnummer zur Verfügung.

Die Schließung der Zufluchtskirche und der bevorstehende Bau des Begegnungszentrums markieren eine bedeutende Veränderung für die Bewohner des Stadtteils und symbolisieren die Anpassung an die aktuellen Bedürfnisse. Die historisch relevante Bedeutung der Zufluchtskirche als Ort der Zuflucht für geflüchtete und ausgebombte Menschen während des Zweiten Weltkriegs verleiht diesem Wandel eine besondere Bedeutung. Der Plan, an diesem historischen Ort ein Begegnungszentrum zu errichten, unterstreicht die Bedeutung des Erhalts und der Neugestaltung von Orten mit historischer Bedeutung für zukünftige Generationen.

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Als Versuch, einen verlorenen Ort von historischer Bedeutung in ein modernes, lebendiges Zentrum für die Gemeinschaft umzuwandeln, ist dieser Plan nicht nur ein wichtiger Entwicklungsschritt für den Stadtteil, sondern auch ein bemerkenswertes Beispiel für die Umnutzung historischer Stätten im Kontext heutiger gesellschaftlicher Bedürfnisse.

| Geplanter Standort | Westerwaldstraße 16 |
|——————–|———————-|
| Stadtteil | Falkenhagener Feld |
| Vorgesehene Einrichtungen | Begegnungszentrum, Seniorentreff, Jugendtheaterwerkstatt |
| Vorgesehene Fertigstellung | Bis 2030 |



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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