Spandau

Spandauer Würfel schafft 12 neue Räume für Schule an der Haveldüne

In Spandau gibt es an der Schule an der Haveldüne erfreuliche Neuigkeiten: Die Schule verfügt ab sofort über 12 zusätzliche, modern ausgestattete Unterrichtsräume sowie ein Lehrerzimmer verteilt auf drei Geschosse. Der moderne Ergänzungsbau mit einer Nutzfläche von rund 1.300 m² entstand aus insgesamt 60 Wohnraumcontainern einer ehemaligen Unterkunft für Geflüchtete. Dieser „Spandauer Würfel“ wurde im Rahmen eines berlinweiten Pilotvorhabens erfolgreich abgeschlossen, und die ersten Schülerinnen und Schüler sollen in den nächsten Tagen einziehen.

Bei der feierlichen Eröffnung der neuen Räumlichkeiten waren unter anderem Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung der Senatsbildungsverwaltung, Dr. Carola Brückner, Bezirksstadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Facility Management in Spandau, und Ines Romahn, Bereichsleiterin im Baumanagement der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH, anwesend. Dr. Kühne betonte die Innovativität Berlins bei der Schaffung neuer Schulplätze und die erfolgreiche Nachnutzung nicht mehr benötigter Containerbauten aus einer ehemaligen Flüchtlingsunterkunft.

Dr. Carola Brückner lobte die zusätzlichen Unterrichtsräume, die für etwa 100 Schülerinnen und Schüler sowie einen Teambereich für ungefähr 12 Lehrkräfte eine räumliche Entlastung und den Verbleib der gymnasialen Oberstufe sichern.

Ines Romahn hob hervor, dass mit der Fertigstellung des Projekts ein entscheidender Schritt in Richtung nachhaltiges Bauen nach dem Re-Use-Prinzip gelungen sei. Die 60 Container waren ursprünglich in einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Berlin-Neukölln im Einsatz, bis sie dem Wohnungsbauprojekt „Buckower Felder“ weichen mussten.

Die Kosten für das Re-Use-Projekt belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Insgesamt zeigt das Projekt, wie eine innovative und nachhaltige Nutzung von bestehenden Ressourcen zu einer positiven Entwicklung in der Bildungslandschaft führen kann.

Siehe auch  Photovoice Ausstellung: Einblicke in das asiatische Leben in Berlin

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die verschiedenen Räume und deren Funktionen in dem neuen Ergänzungsbau:

| Raumtyp | Anzahl |
|———————-|———|
| Allgemeine Unterrichtsräume | 3 |
| Große Teilungsräume | 4 |
| Kleine Teilungsräume | 5 |
| Lehrerarbeitsplätze | 12 |

Das Projekt des „Spandauer Würfels“ zeigt, dass durch innovative Ideen und nachhaltige Nutzung von Ressourcen wichtige Erfahrungen gesammelt und zusätzliche Schulplätze geschaffen werden können. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine kreative Herangehensweise an Herausforderungen im Bildungswesen zu positiven Veränderungen führen kann.



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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