Reinickendorf

Ehrenvolles Gedenken an die couragierten Menschen vom 17. Juni 1953 in Reinickendorf

Opfer des Volksaufstandes von 1953 in der DDR werden geehrt

Am Samstag, den 17. Juni, fand in Reinickendorf eine Veranstaltung statt, bei der das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung den Opfern des Volksaufstandes von 1953 in der DDR gedachten. An der Gedenkstätte in Tegel wurde dazu feierlich ein Kranz niedergelegt. Genau vor 70 Jahren erhoben sich mutige Menschen in Ostdeutschland gegen die Unterdrückung und die diktatorische Herrschaft der SED und des Stalinismus sowie die sowjetische Diktatur.

Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner hieß bei der Veranstaltung den Landrat des Nachbarkreises Oberhavel, Alexander Tönnies, sowie die stellvertretende Bürgermeisterin Jana Klätke und den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Uwe Klein aus Glienicke/Nordbahn willkommen. Die Anwesenheit dieser Gäste unterstreicht die Bedeutung der Gedenkveranstaltung und zeigt, dass das Gedenken an die Opfer des Volksaufstandes auch über die Grenzen des Bezirks Reinickendorf hinaus Beachtung findet.

Ein weiterer besonderer Dank galt dem Wachbataillon der Bundeswehr, welches auch in diesem Jahr protokollarische Unterstützung leistete. Bezirksbürgermeisterin Demirbüken-Wegner nutzte die Gelegenheit, dem stellvertretenden Kommandeur und Chef des Stabes Landeskommando, Oberst Jens Roßmanith, für die Unterstützung zu danken.

Der Volksaufstand von 1953 war ein bedeutender Moment im Kampf für Freiheit und Demokratie in der DDR. Tausende Menschen gingen damals auf die Straße, um gegen die Missstände des sozialistischen Staates zu protestieren. Die gewaltsame Niederschlagung des Aufstands durch die sowjetischen Truppen führte zu zahlreichen Toten und Verletzten. Umso wichtiger ist es, dass auch 70 Jahre später noch an die Opfer erinnert wird und ihre Verdienste gewürdigt werden.

Die Kranzniederlegung in Tegel ist bereits zur Tradition geworden und findet jedes Jahr statt. Sie ist ein Mahnmal für diejenigen, die ihr Leben für Freiheit und Demokratie in der DDR geopfert haben. Es ist wichtig, dass auch die jüngere Generation von den Ereignissen von damals erfährt und sich mit der Geschichte auseinandersetzt.

Die Veranstaltung in Reinickendorf war ein bewegender Moment des Gedenkens und der Anerkennung. Sie zeigt, dass die Opfer des Volksaufstandes von 1953 nicht vergessen sind und dass ihr Mut und ihr Einsatz für eine bessere Zukunft in Erinnerung bleiben. Es ist eine wichtige Aufgabe für uns alle, ihr Vermächtnis weiterzutragen und für Freiheit und Demokratie einzustehen.

Siehe auch  Kostenfreie Entsorgung von Sperrmüll, Elektrogeräten und Alttextilien auf dem BSR-Kieztag im Reinickendorfer Doggelhof-Kiez

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.