Pankow

Neuer Standard für klimaneutrale Energieversorgung im Quartier – Geothermie und Photovoltaik im Fokus

Gasag revolutioniert die Energieversorgung eines neuen Wohnquartiers mit Geothermie

In Zeiten des Klimawandels und der steigenden Notwendigkeit, auf nachhaltige Energiequellen umzusteigen, hat die Gasag ein wegweisendes Projekt für ein neues Wohnquartier ins Leben gerufen. Anstatt auf traditionelle Heizmethoden zu setzen, nutzt das Quartier innovative Technologien, um eine klimaneutrale Energie- und Wärmeversorgung zu gewährleisten.

Umweltschonende Geothermie

Das neue Energiekonzept basiert auf der oberflächennahen Geothermie, einem effizienten Weg, um den Wärmebedarf des Quartiers zu decken. Über 100 Erdsonden wurden in eine Tiefe von fast 100 Metern im Erdreich verlegt, um das konstante Temperaturniveau von etwa 10 Grad auf 60 Grad für die Warmwasseraufbereitung und 35 Grad für die Heizungen zu erhöhen. Diese innovative Methode ermöglicht nicht nur eine zuverlässige Wärmeversorgung im Winter, sondern auch eine passive Kühlung der Haushalte im Sommer.

Nachhaltige Energielösungen

Das Quartier wird zudem von quartierseigenen Photovoltaik-Anlagen mit grünem Strom versorgt. Mit 761 Photovoltaik-Modulen und einer Leistung von bis zu 314.000 kWh wird eine fossilfreie Energielösung realisiert. Diese Projekte markieren einen neuen Standard für umweltfreundliche Energieversorgung im innerstädtischen Neubau und zeigen, dass nachhaltige Technologien eine realisierbare Alternative darstellen.

Positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft

Nicht nur die Umwelt profitiert von dieser innovativen Energieversorgung, sondern auch die Bewohner des Quartiers. Dank der ausgefeilten Energiekonzepte können preisstabile Warmmieten angeboten und ein angenehmes Wohnklima geschaffen werden. Darüber hinaus tragen Maßnahmen wie grüne Dächer zur Verbesserung des lokalen Mikroklimas bei und fördern die Biodiversität.

Zukunftsfähige Perspektiven

Mit diesem wegweisenden Projekt möchte die Gasag ein Zeichen für eine nachhaltige Zukunft setzen und Anreize für andere Stadtentwicklungsprojekte schaffen. Die Verantwortlichen betonen das Potenzial der Geothermie in der Region und zeigen, dass durch den verstärkten Einsatz lokaler Energiequellen eine wirkungsvolle Einsparung von CO2-Emissionen und Heizkosten erreicht werden kann.

Das Quartier Staytion bringt nicht nur modernes Wohnen, sondern auch eine visionäre Energieversorgung in Einklang und zeigt, dass durch innovative Konzepte ein nachhaltiger Lebensstil und eine verbesserte Lebensqualität für alle möglich sind. (amo)

Siehe auch  Ökologische Umgestaltung in Berlin: Der neue Quartierspark am Falkplatz

- NAG

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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