Neukölln

Belarusische Künstler:innen im Exil – Ausstellung in der Galerie im Körnerpark

Die Galerie im Körnerpark, in Kooperation mit der Prater Galerie und dem Goethe-Institut im Exil, präsentiert die Ausstellung „manchmal halte ich mich an der luft fest – Belarusische Künstler:innen im Exil“. Diese Ausstellung zeigt Arbeiten junger belarusischer Künstler:innen, die nach den zivilgesellschaftlichen Protesten in Belarus im Jahr 2020 ins Exil geflohen sind. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 02. Februar 2024, um 18 Uhr in der Galerie im Körnerpark statt.

Die Proteste in Belarus im Jahr 2020, die zu einem Schrei nach Freiheit wurden, führten zu massiven Veränderungen im Leben vieler Künstler:innen und Kulturschaffender. Viele von ihnen wurden verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Nach ihrer Freilassung flohen sie vor weiteren Strafen ins Exil. Die Ausstellung zeigt die Werke dieser Künstler:innen und beleuchtet ihre Erfahrungen und Emotionen im Zusammenhang mit ihrem Exil.

Die Ausstellung „manchmal halte ich mich an der luft fest“ präsentiert Arbeiten von Alexander Adamov, Rozalina Busel, Anastazja Palczukiewicz, Vasilisa Palianina, Lesia Pcholka, Nadya Sayapina, Antanina Slabodchykava, Varvara Sudnik und Aliaxey Talstou. Jedes Kunstwerk thematisiert auf individuelle Weise die Erfahrungen der Künstler:innen im Exil und den politischen Wandel in Belarus.

Die Ausstellung wird kuratiert von Katharina von Hagenow, Uladzimir Hramovich und Paulina Olszewska. Sie ist ein Kooperationsprojekt der Galerie im Körnerpark, der Prater Galerie und des Goethe-Institut im Exil. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Goethe-Institut, das Bezirksamt Neukölln, das Bezirksamt Pankow und die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Zusätzlich zur Ausstellung finden verschiedene Veranstaltungen und Workshops mit den belarusischen Künstler:innen statt. Diese bieten den Besuchern die Möglichkeit, die Künstler:innen kennenzulernen und sich mit ihrer Arbeit auseinanderzusetzen.

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Die Ausstellung „manchmal halte ich mich an der luft fest“ ist eine wichtige Plattform, um die Erfahrungen und Perspektiven belarusischer Künstler:innen im Exil zu präsentieren und die Öffentlichkeit auf die politischen Entwicklungen in Belarus aufmerksam zu machen. Sie unterstreicht die Bedeutung von Kunst als Mittel des freien Denkens und des Widerstands gegen Unterdrückung und Gewalt.

Für weiterführende Informationen und Bildmaterial zur Ausstellung können Sie sich an Diana.Nowak@bezirksamt-neukoelln.de wenden.

Die Galerie im Körnerpark befindet sich in der Schierker Straße 8, 12051 Berlin, in der Nähe der U/S-Bahn-Station Hermannstraße / Neukölln. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Galerie im Körnerpark.



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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