Die Klinik für Gynäkologie und Geburtsmedizin am Vivantes Klinikum Kaulsdorf steht seit Mitte Mai 2025 unter neuer Leitung. An der Spitze dieser Einrichtung stehen das erfahrene Tandem aus Dr. Dorit Hanoldt und Elisabeth Kuptel-Krutz. Dr. Hanoldt, die zuvor 13 Jahre als Leitende Oberärztin der Geburtshilfe im Urban-Krankenhaus tätig war, hat eine besondere Verbindung zu Kaulsdorf: Hier wurde sie geboren und absolvierte ihr praktisches Jahr.

Unter der neuen Führung wird ein besonderes Augenmerk auf eine individuelle und familienorientierte Geburtsbegleitung gelegt. Diese wird durch die kleinere Größe der Klinik besonders gefördert. Jährlich bringt die Klinik über 700 Babys zur Welt. Die Sectio-Rate beträgt lediglich 15 Prozent, was deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 30 Prozent liegt. Dr. Hanoldt betont, dass mehr Zeit für natürliche Geburten und die Erprobung verschiedener Positionen während der Geburt entscheidend für einen positiven Geburtsverlauf sind.

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Ein umfassendes Leistungsspektrum

Trotz der fehlenden eigenen Kinderklinik ist die kinderärztliche Betreuung im Vivantes Klinikum Kaulsdorf rund um die Uhr gewährleistet. Elisabeth Kuptel-Krutz bringt ihre umfangreiche Erfahrung aus verschiedenen Kliniken ein, wo sie unter anderem als Oberärztin am Universitätsklinikum Brandenburg und als Leitende Oberärztin am Immanuel Klinikum Bernau wirkte. Ihr beruflicher Fokus liegt auf der Behandlung von Dysplasien, urogynäkologischen Erkrankungen, Frühstadien gynäkologischer Tumore sowie Endometriose.

Beide Chefärztinnen haben sich außerdem zum Ziel gesetzt, spezialisierte Sprechstunden für Endometriose, Myome und Dysplasien auszubauen. Zudem soll die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen intensiviert werden. Entsprechend den aktuellen Erfordernissen des Bezirks ist der ambulante Versorgungsgrad mit Frauenärztinnen und -ärzten im Jahr 2022 bei 83 Prozent gelegen, was auf einen hohen Bedarf hinweist.

Modernisierung der medizinischen Versorgungsstruktur

Das Vivantes Klinikum Kaulsdorf verfügt seit 2023 über ein ambulantes OP-Zentrum, das aufgrund des steigenden Bedarfs weiter ausgebaut werden soll. Zu den häufig ambulant durchgeführten Eingriffen gehören unter anderem Gebärmutterspiegelungen, Konisationen und Kürettagen. Diese Fortschritte stehen in Einklang mit den Zielen der Klinik, die medizinische Versorgung für Frauen in verschiedenen Lebenslagen durch Empathie und Expertise zu optimieren.

Im Rahmen dieser Entwicklungen spielt die Evidenzbasierte Medizin eine wesentliche Rolle. Laut den Informationen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) dienen Leitlinien als systematisch entwickelte Hilfen für Ärztinnen und Ärzte in spezifischen Situationen. Diese basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und bewährten Verfahren und tragen dazu bei, mehr Sicherheit in der Medizin zu gewähren. Gleichzeitig berücksichtigen sie auch ökonomische Aspekte, wobei die Handlungsempfehlungen rechtlich nicht bindend sind und keine haftungsbegründende oder -befreiende Wirkung haben.

Insgesamt zeigt sich, dass die Klinik unter der neuen Leitung auf einem vielversprechenden Weg ist, moderne und patientenorientierte gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung anzubieten.

Für weitere Informationen über die Entwicklungen in der gynäkologischen Praxis und die zugrunde liegenden Leitlinien stehen die Webseiten der Hellersdorfer Die Hellersdorfer und der DGGG DGGG zur Verfügung.