Neues Archäologie-Lab PETRI Berlin: Einblick in die Geschichte unserer Stadt!

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Am 24. Juni 2025 eröffnet das PETRI Berlin auf der Spreeinsel, mit Einblicken in Archäologie und interaktiven Angeboten für Besucher.

Am 24. Juni 2025 eröffnet das PETRI Berlin auf der Spreeinsel, mit Einblicken in Archäologie und interaktiven Angeboten für Besucher.
Am 24. Juni 2025 eröffnet das PETRI Berlin auf der Spreeinsel, mit Einblicken in Archäologie und interaktiven Angeboten für Besucher.

Neues Archäologie-Lab PETRI Berlin: Einblick in die Geschichte unserer Stadt!

Am 24. Juni 2025 öffnet das neu gegründete Archäologie-Lab PETRI Berlin seine Türen und lädt Besucher ein, die faszinierende Welt der Archäologie hautnah zu erleben. Der Standort in der Gertraudenstraße 8 auf der Spreeinsel bietet übergläserne Werkstätten, Projekträume und ein offenes Magazin. Ziel dieses einzigartigen Projekts ist es, Archäologie erlebbar zu machen und einen Einblick in die aktuelle Forschung zu gewähren. Die Eröffnung generiert großes Interesse, zumal bedeutende Funde aus dem Berliner Stadtgebiet und der Sammlung des Museums für Vor- und Frühgeschichte präsentiert werden.

Die Pressevorbesichtigung findet bereits am 19. Juni 2025 um 11 Uhr statt, bei der unter anderen Prof. Dr. Matthias Wemhoff, Landesarchäologe sowie Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte, und Dr. Christoph Rauhut, Direktor des Landesdenkmalamts Berlin, anwesend sein werden. Die Akkreditierung für die Presse ist bis zum 18. Juni 2025 möglich.

Die Geschichte vor den Füßen

Das PETRI Berlin wurde auf den historischen Fundamenten einer mittelalterlichen Lateinschule errichtet. Dieses Gebäude ist nicht nur ein Ort der Forschung, sondern auch ein Zugang zu den Wurzeln der Stadt Berlin und ihrer Gründungsgeschichte. Ausgrabungen am Petriplatz, die zwischen 2007 und 2009 sowie 2015 stattfanden, förderten unter anderem Siedlungsspuren aus der Gründungszeit der Doppelstadt Berlin – Cölln. Auch Überreste der Petrikirche, die als Keimzelle der Stadt gilt, wurden entdeckt. Auf dem Petrikirchhof wurden 3.787 Gebeine gefunden, deren Analyse neue Erkenntnisse über die frühen Stadtbewohner liefert.

Eingebettet in diese faszinierenden historischen Funde ist das PETRI Berlin darauf ausgelegt, eine interaktive Ausstellung unter dem Motto „Entdecke die Archäologie“ zu präsentieren. Die Ausstellungsräume umfassen interaktive Stationen, Touchscreens und Tastobjekte, um Besuchern, insbesondere Schülern, die Methoden und Techniken der Archäologie näherzubringen.

Zugang und Öffnungszeiten

Die regulären Öffnungszeiten des PETRI Berlin beginnen ab dem 24. Juni 2025: Von Dienstag bis Freitag hat das Lab von 9 bis 17 Uhr geöffnet, während es samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr zugänglich ist. Der Eintritt ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre kostenfrei. Am darauf folgenden Wochenende, dem 28. und 29. Juni 2025, findet ein Programmwochenende mit freiem Eintritt statt, um noch mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, die neue Einrichtung zu entdecken.

Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten hat die Website des PETRI Berlin geplant, Anfang Mai 2025 online zu gehen. Durch diese digitale Plattform wollen die Betreiber einen weiteren Zugang zu den Inhalten und Programmen des Archäologie-Labs bieten.

Mit dieser innovativen Verbindung von Forschung und Erlebnis wird das PETRI Berlin zu einem wichtigen Anlaufpunkt für Geschichtsinteressierte, Familien und Schulklassen. Der feierlichen Eröffnung am 23. Juni 2025 um 12 Uhr werden zahlreiche prominente Gäste, unter anderem der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, beiwohnen. Dieses Projekt, eine Kooperation zwischen dem Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin und dem Landesdenkmalamt Berlin, verspricht eine spannende Reise in die Vergangenheit und wird den dialogischen Austausch über die Archäologie der Stadt fördern.

Für weitere Informationen kann die Pressemitteilung auf der Seite des Landesdenkmalamts Berlin, sowie weitere Details auf den Seiten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und des Museums für Vor- und Frühgeschichte nachgelesen werden.