Mitte

Berlin gedenkt: Internationale Holocaust-Gedenktag am 26.01.2024

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag, der in diesem Jahr am 26. Januar 2024 begangen wird, gedenken das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin der Opfer des Nationalsozialismus. Besonders im Fokus steht der Güterbahnhof Moabit, der als Startpunkt der Shoah für tausende Berliner Jüdinnen und Juden gilt. Dort fand der Abtransport in die Lager statt, und an diesem Ort soll nun mit einer Kranzniederlegung und einer Zeremonie der Opfer gedacht werden. Auch im Rathaus Tiergarten wird traditionell ein Kranz niedergelegt. Außerdem erinnert eine neue Gedenkstele an der Feldzeugmeister-Ecke Kruppstraße an die Geschichte des Sammellagers Tattersall und die ca. 1.000 darin eingesperrten Jüdinnen und Juden.

Der Gedenktag bezieht sich auf den Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945, an dem über 1,5 Millionen Menschen von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Dieser Tag markiert das Ende des Holocaust und erinnert an das unermessliche Leid, das Millionen von Menschen widerfahren ist.

Die Gedenkveranstaltung umfasst eine Reihe von Programmpunkten, darunter eine einleitende Rede der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger über die Bedeutung des Internationalen Holocaust-Gedenktages. Im Anschluss wird ein Zeitzeugenbericht von Nathan Friedenberg, Leiter des Mitte Museums und Leiter des Sachgebiets für Erinnerungskultur und Geschichte, vorgetragen. Die Sängerin und Filmemacherin Kim Seligsohn präsentiert dann eine „Hymne an die Namen“, in der die Namen von 30 Jüdinnen und Juden musikalisch rezitiert werden, die in unmittelbarer Nähe des Güterbahnhofs Moabit gelebt haben. Die Veranstaltung endet mit dem jüdischen Trauergebet Kaddisch.

Der Gedenkort Güterbahnhof Moabit befindet sich neben der Ellen-Epstein-Straße 01, oder Quitzowstraße 23, 10559 Berlin (zwischen Lidl und Hellweg).

Siehe auch  Neue Medienstaatsvertrags-Novelle: Regionale Berichterstattung im Fokus

Mit dieser Veranstaltung möchten das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin ihrer Verantwortung für die Erinnerungskultur und Geschichte gerecht werden und den Opfern des Holocaust gedenken. Es ist wichtig, sich der historischen Ereignisse bewusst zu werden und auch in der Gegenwart gegen Antisemitismus und jede Form von Rassismus einzustehen. Der Gedenktag dient als Mahnung, dass sich die Gräueltaten des Holocaust nie wiederholen dürfen.

Für weitere Informationen können Medienvertreter die Pressestelle des Bezirksamts Mitte kontaktieren.



Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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