Marzahn-Hellersdorf

Gedenken an Holocaust-Opfer in Marzahn-Hellersdorf: Stilles Gedenken und Stationen am 27. Januar 2024

Am Samstag, dem 27. Januar 2024, wird in Marzahn-Hellersdorf an verschiedenen Orten der Opfer des NS-Terrors gedacht. Dieses Datum, der 27. Januar, wurde weltweit zum Gedenktag der Opfer des Holocaust erklärt, da an diesem Tag im Jahr 1945 das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit wurde. Anlässlich dieses Gedenktags und angesichts zunehmender rechter Aktivitäten und antisemitischer Vorfälle in Marzahn-Hellersdorf, erinnert das Bündnis für Demokratie und Toleranz sowie die demokratischen Parteien im Bezirk an die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands. Mit einem stillen Gedenken an verschiedenen Stationen im Bezirk soll den Opfern des NS-Terrors gedacht werden.

Die historische Verantwortung für die Verbrechen des NS-Regimes wird betont und gleichzeitig wird die Zunahme rechter Aktivitäten und antisemitischer Vorfälle in Marzahn-Hellersdorf verurteilt. Die demokratische Gesellschaft, so das Bündnis, lebt von Vielfalt und Respekt, wofür gemeinsam eingestanden werden müsse.

Die Gedenkveranstaltungen finden an unterschiedlichen Orten im Bezirk statt, beginnend um 9:00 Uhr und endend um 14:00 Uhr. Während der Veranstaltungen wird auch an die Opfer von Euthanasie und an queere Opfer des NS-Terrors erinnert. Teilnehmende, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten, werden von den Gedenkenden ausgeschlossen.

Damit Sie einen Überblick über die einzelnen Gedenkstationen und Anfangszeiten erhalten, finden Sie in der folgenden Tabelle eine Übersicht:

| Station | Adresse | Beginn |
|———|——————————————————-|———-|
| 1 | Poelchaustele (Poelchaustraße, Ecke Märkische Allee, 12681 Berlin-Marzahn) | 10:00 Uhr |
| 2 | Gedenktafel für Arno Philippsthal (Grabensprung 29, 12683 Berlin-Biesdorf) | 14:00 Uhr |
| 3 | Stolpersteine Fanny Feibusch/ Jenny Cohn (Otto-Nagel-Straße 38/19, 12683 Berlin-Biesdorf) | 11:00 Uhr |
| 4 | Ehemaliges Zwangslager Marzahn (Otto-Rosenberg-Platz, 12681 Berlin-Marzahn) | 13:00 Uhr |
| 5 | Stolpersteine der Familie Guthmann (Lemkestraße 156, 12623 Berlin-Mahlsdorf) | 10:00 Uhr |
| 6 | Queere Opfer des NS – Gutshaus Mahlsdorf/Gründerzeitmuseum (Hultschiner Damm 333, 12623 Berlin-Mahlsdorf) | 10:00 Uhr |
| 7 | Heinrich-Grüber-Gedenktafel (Dorfkirche Kaulsdorf – Gelände der Evangelischen Kirchengemeinde Kaulsdorf, Dorfstraße, 12621 Berlin-Kausldorf) | 11:00 Uhr |
| 8 | Gedenktafel für die Opfer der Euthanasie (Brehbacher Weg hinter der Krankenhauskirche am Wuhlegarten, 12683 Berlin-Biesdorf) | 9:00 Uhr |

Siehe auch  Ausstellung „Aufgehoben“ vereint Skulpturen und Malerei


Quelle: www.berlin.de

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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