Friedrichshain-Kreuzberg

Mit Sondermitteln wird am Kottbusser Tor die Aufenthaltsqualität verbessert – Einblick in aktuelle Maßnahmen und Projekte.

Gemäß einer Pressemitteilung Nr. 239 vom 12.10.2023 des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg hat der Senat Sondermittel bereitgestellt, um in Friedrichshain-Kreuzberg Maßnahmen zur Verbesserung des Kottbusser Tors und der angrenzenden Kieze umzusetzen. Die Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit Anwohnern, Vertretern von NGOs, Wohnungsbaugesellschaften, BSR, BVG, Polizei und Bezirk erarbeitet. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität am Kottbusser Tor und in den umliegenden Kiezen zu verbessern.

Im Rahmen des Projekts "Gemeinwesenbezogene Soziale Arbeit in Kreuzberg" setzt der soziale Träger Fixpunkt e.V. seit Frühjahr Maßnahmen zur aufsuchenden Sozialarbeit um. Diese richten sich insbesondere an obdachlose Menschen mit oder ohne riskantem Substanzkonsum im öffentlichen Raum. Des Weiteren stehen die Mitarbeiter von Fixpunkt e.V. als Ansprechpartner für Anwohner und Gewerbetreibende zur Verfügung und arbeiten eng mit dem Quartiersmanagement, Mieterräten und sozialen Einrichtungen zusammen.

Eine weitere Maßnahme ist die Einrichtung einer speziellen Kiezhausmeisterei, die sich um kleinere Instandsetzungen und Reparaturen im öffentlichen Raum kümmert. Das Fußballprojekt "Kick it like Kreuzberg" / "Kicken im Block 87" der Vereine Kotticoop e.V., "buntkicktgut" und KMA e.V. wird ebenfalls finanziell unterstützt. Zusätzlich wird ein Reinigungsintervall für die EcoToilette am Kottbusser Tor eingeführt.

Die Sondermittel in Höhe von 250.000 Euro sind vorerst bis Ende 2023 befristet. Es bleibt offen, ob die Mittel und die damit finanzierten Projekte auch darüber hinaus fortgeführt werden können. Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann betont, dass die Lage am Kottbusser Tor nicht durch punktuelle Finanzierung verbessert werde und fordert einen umfassenden Ansatz mit langfristiger Finanzierung.

Kontakt für Medien:
presse@ba-fk.berlin.de
Telefon: 030 90298-2843

Siehe auch  Ukraine: Umweltverbrechen durch russische Angriffe

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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