Friedrichshain-Kreuzberg

25. Lange Buchnacht in Berlin: Literaturgenuss in der Oranienstraße

Die "25. Lange Buchnacht in der Oranienstraße" findet am 29. Juni statt und lockt Literaturbegeisterte in die Oranienstraße Friedrichshain-Kreuzberg. Die Veranstaltung, die von Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann angekündigt wurde, bietet Lesungen und Aktivitäten in verschiedenen Locations. Unter anderem werden in der Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal und im FHXB Museum Lesungen stattfinden.

In der Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal können Besucher ab 18 Uhr Susanne M. Riede und Tim Staffel zuhören. Zudem werden Mitglieder der Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen "Mörderische Schwestern" sowie SchwarzRund mit Afroqueeren Gedichten auftreten. Im FHXB Museum starten die Lesungen um 17.30 Uhr mit Texten von Franziska zu Reventlow, Erich Mühsam, Olga Benario und Fritz Oerter, vorgetragen von Kristine Lindau und Jörg Sundermeier. Später liest Arndt Beck aus der jiddischen Presse und beleuchtet das Leben von Milly Witkop und Rudolf Rocker.

Die Veranstaltung in der Oranienstraße bietet ein vielfältiges Programm für Literaturliebhaber und ist kostenfrei zugänglich. Weitere Informationen zum Ablauf und den beteiligten Autoren sind online verfügbar. Medienvertreter können sich für Rückfragen an die angegebene Kontaktperson wenden.

Die Lange Buchnacht ist eine etablierte Veranstaltung in Friedrichshain-Kreuzberg, die seit vielen Jahren das kulturelle Leben bereichert. Durch die Vielfalt der Autoren und Themen schafft sie einen Raum für Literaturbegeisterte und bietet die Möglichkeit, neue Autoren und Werke kennenzulernen. Im historischen Kontext betrachtet, ist die Auseinandersetzung mit politisch aktiven Schriftsteller*innen des 20. Jahrhunderts besonders relevant, da sie einen wichtigen Beitrag zur Geschichte und zum Verständnis politischer Bewegungen geleistet haben.

Tabelle mit Informationen zu den Lesungen:

| Zeit | Ort | Autor/Autorin | Lesung |
|----------|----------------------------------------------------------|-------------------------|----------------------------------------------------------|
| 18 Uhr | Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal | Susanne M. Riede | "Lebensmitteallergie" |
| 19 Uhr | Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal | Mika Krüger, Sandy Mercier, Susanne Rüster | Vereinigung deutschsprachiger Krimiautorinnen |
| 19.30 Uhr| Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal | SchwarzRund | "Es hat sich auserklärt", Afroqueere Gedichte |
| 21 Uhr | Mittelpunktbibliothek Wilhelm Liebknecht / Namik Kemal | Tim Staffel | "Südstern" |
| 17.30 Uhr| FHXB Museum, Adalbertstraße 95A | Kristine Lindau, Jörg Sundermeier | Texte von Franziska zu Reventlow, Erich Mühsam, Olga Benario und Fritz Oerter |
| 19 Uhr | FHXB Museum, Adalbertstraße 95A | Arndt Beck | Auszüge aus der jiddischen Presse |



Quelle: www.berlin.de

Siehe auch  Kampf ums Zuhause: 84-jähriger Mieter kämpft gegen Räumung

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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