Erika-Heß-Eisstadion: Sanierung erfolgreich abgeschlossen – Eröffnung steht bevor!

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Bezirksstadtrat informiert über die Sanierung des Erika-Heß-Eisstadions in Weddingen: Abschluss der Arbeiten und kommende Nutzung.

Bezirksstadtrat informiert über die Sanierung des Erika-Heß-Eisstadions in Weddingen: Abschluss der Arbeiten und kommende Nutzung.
Bezirksstadtrat informiert über die Sanierung des Erika-Heß-Eisstadions in Weddingen: Abschluss der Arbeiten und kommende Nutzung.

Erika-Heß-Eisstadion: Sanierung erfolgreich abgeschlossen – Eröffnung steht bevor!

Heute, am 31. Oktober 2025, haben Bezirksstadtrat Ephraim Gothe (Stadtentwicklung und Facility Management) und Benjamin Fritz (Schule und Sport) über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsarbeiten am Erika-Heß-Eisstadion in Weddingen informiert. Die extensive Sanierung der tragenden Struktur, die auf Entwürfen aus den 1960er Jahren basiert, wurde nach 18 Monaten beendet.

Die abschließenden Prüfbescheinigungen für die Sanierung werden Mitte Oktober 2025 erwartet. Die Tragstruktur des Stadions zeichnet sich durch fünf Pylonen aus, die sichtbar über der Dachebene thronen und als identitätsstiftendes Merkmal für den Bezirk fungieren. Diese freischwebende Hallendachkonstruktion wird durch eine Kombination aus Stahlbetonpylonen und stählernen Zugbändern getragen.

Sanierungsdetails und technische Herausforderungen

Die Sanierungsarbeiten begannen im März 2024, unmittelbar nach der Eissaison 2023/2024. Zunächst wurden die Stahlbetonpylonen oberhalb des Daches saniert, wobei diese Arbeiten im November 2024 abgeschlossen wurden. Nach der Sanierung wurde eine Winterpause eingelegt, während der die Halle vorübergehend geschlossen blieb.

Zur Wiederherstellung der Nutzung wurde eine neuartige Schneewaagensensorik eingesetzt. Ferner war eine statische Prüfung der Verankerungen der Zugstangen notwendig, da diese in einbetonierten Hülsen innerhalb der Stahlbetonbalken enden und diese in der Mitte ihrer Länge abstützen. Jedes Zugband hat ein Gewicht von etwa 20 Tonnen.

Im vergangenen Winter wurden geeignete Prüfmethoden entwickelt; eine Röntgenanalyse mittels eines neuen Geräts der Firma bauray GmbH aus Hamburg wurde gewählt. Diese Analyse der Zugstangenverankerungen fand von Mai bis September 2025 statt und bestätigte die Tragfähigkeit der Konstruktion, trotz jahrelanger Belastung.

Finanzierung und zukünftige Nutzung

Die Baukosten für die Sanierung waren ursprünglich mit 1,9 Millionen Euro veranschlagt, tatsächlich beliefen sie sich jedoch auf ca. 1,8 Millionen Euro. Das Schul- und Sportamt ist bestrebt, das Eisstadion in den kommenden Wochen schnellstmöglich wieder zu eröffnen.

Für weitere Informationen zur Infrastruktur von Eishallen und zu den damit verbundenen Aspekten wie Planung, Bau und Betrieb bietet der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hilfreiche Merkblätter an. Diese können unter deb-online.de eingesehen werden.

Interessierte können sich auch über lokale Bauträger und ihre Rolle bei der Kostenreduzierung sowie über relevante Informationen zum Betrieb und zur Rentabilität von Eishallen informieren, wie unter tssb.de nachzulesen ist. Bei Fragen steht Michael Pfuhl, der technische Direktor des DEB, zur Verfügung (E-Mail: michael.pfuhl@deb-online.de).