Am 1. September 2025 ehrte das Bezirksamt Lichtenberg drei herausragende Persönlichkeiten aus Neu-Hohenschönhausen im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum „40 Jahre Neu-Hohenschönhausen“. Die Auszeichnungen fanden in der Anna-Seghers-Bibliothek am Prerower Platz statt und wurden von Bezirksbürgermeister Martin Schaefer (CDU) überreicht. Schaefer unterstrich das bemerkenswerte Engagement der Geehrten für ihren Kiez.

Die ausgezeichneten Personen und ihre Beiträge sind:

  • Henry Böttcher: Für seinen bewegenden Film über die Geschichte des Mühlengrunds und die Geschichten der Bewohnenden.
  • Thomas Seidel: Auszeichnung für die historische Aufarbeitung der Entstehung Hohenschönhausens und seine Medienarbeit in der ARGE IAVM.
  • Werner Schwarz: Auch er wurde für die historische Aufarbeitung der Entstehung Hohenschönhausens sowie seine Medienarbeit in der ARGE IAVM geehrt.

Der Lichtenberger Bezirkstaler wird an Menschen verliehen, die sich aktiv für ihren Stadtteil einsetzen und das Miteinander in Lichtenberg fördern. Vorschläge für Auszeichnungen können per E-Mail eingereicht werden: engagement@lichtenberg.berlin.de.

Geschichte von Hohenschönhausen

Hohenschönhausen hat eine lange und bewegte Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Die Entwicklung des Stadtteils begann jedoch ernsthaft mit der Gründung des eigenständigen Bezirks Hohenschönhausen im Jahr 1985, was direkt mit dem Bau des Neubaugebiets Hohenschönhausen-Nord verbunden war, dessen Bauarbeiten am 9. Februar 1984 starteten. Nach der Eingemeindung gehörte Hohenschönhausen zunächst zum Bezirk Weißensee und wurde später, nach einer Verwaltungsreform, in Neu-Hohenschönhausen und Alt-Hohenschönhausen unterteilt.

Im Rahmen des Jubiläums wurden auch wichtige historische Persönlichkeiten gewürdigt. Der Zeitzeuge Dr. Rolf Meyerhöfer sprach über die Entwicklung des Stadtteils sowie bedeutende Persönlichkeiten, darunter den ersten Bürgermeister Wilfried Franke, der maßgeblich an den ersten Aufbauten des Bezirks beteiligt war. Meyerhöfer bemerkte, dass viele langjährige Bewohner mit den Lebensbedingungen in Hohenschönhausen zufrieden sind und den Stadtteil als familienfreundlich empfinden.

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Aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge plant den Bau weiterer Wohnhäuser in Hohenschönhausen, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Es besteht eine klare Verbindung zwischen den historischen Entwicklungen des Stadtteils und modernen Projekten, die darauf abzielen, die Lebensqualität der Bewohner zu erhöhen. Grüngürtel, Radwege und das Linden-Center als Einkaufszentrum sind wesentliche Merkmale, die den Stadtteil attraktiv machen.

Zum 40-jährigen Bestehen von Neu-Hohenschönhausen konnten die Bewohner zudem die Gegend vom Dach eines Hochhauses in der Zingster Straße 23 betrachten, was einen neuen Blick auf die architektonischen Schönheiten des Stadtteils bot.

Insgesamt zeigt die Feierstunde nicht nur die Wertschätzung für ehrenamtliches Engagement, sondern auch die Verbindung zur reichen Geschichte Hohenschönhausens, die von den Katastrophen des Zweiten Weltkriegs bis hin zur Entwicklung als moderner Stadtteil reicht.

Für weitere Informationen zur Geschichte von Hohenschönhausen und dessen Entwicklung, besuchen Sie berlin.de.