BerlinGesellschaft

Biomaterial-Initiativen in Lateinamerika: Neues Manifest und interaktive Karte enthüllt

Matter of South: Biomaterial Cultures from Latin America | Kulturforum

Die Ausstellung "Matter of South - Biomaterialkulturen aus Lateinamerika" im Kulturforum bietet einen Einblick in die vielfältige Welt der Biomaterialien und deren Bedeutung für die Gesellschaft. Als Teil des Projekts "More than Human" am Kunstgewerbemuseum zeigt sie auf, wie kreative Ansätze aus Lateinamerika das etablierte extraktivistische Modell in Frage stellen und nach alternativen Lösungen suchen.

Im Zentrum der Ausstellung steht das "Archiv der Biomaterialien", eine Installation, die die Vielfalt und Einzigartigkeit von Biomaterial-Initiativen in verschiedenen Teilen Lateinamerikas präsentiert. Besucher haben die Möglichkeit, die Entwicklung dieser Initiativen sensorisch zu erleben und sich über verschiedene Prozesse und Herstellungskontexte in der Region zu informieren.

Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist das "Manifest der Biomaterialien", das Diskussionen und Perspektiven von Experten zusammenführt und ein gemeinsames Narrativ zu diesem aufkommenden Paradigma schafft. Das Manifest soll keine endgültigen Schlussfolgerungen ziehen, sondern vielmehr einen Einblick in die vielfältigen Bemühungen von Einzelpersonen zu einem bestimmten Zeitpunkt bieten.

Die Plattform "Matter of South" lädt zum Dialog ein und fördert kreative Zusammenarbeit. Die Kuratorinnen Heidi Jalkh, Gisela Pozzetti und Valentina Aliaga präsentieren lokale Initiativen und setzen sich für mehr symbiotische Praktiken zwischen Mensch und Umwelt ein.

Die Ausstellung im Kunstgewerbemuseum, kuratiert von Claudia Banz, bietet neben einer Vielzahl von Veranstaltungen wie Symposien und Workshops auch die Möglichkeit, die transformative Kraft der Biomaterialkulturen aus Lateinamerika zu erkunden und einen positiven Wandel zu unterstützen.

- NAG

Siehe auch  Hugenottenlatz in Französisch-Buchholz: Beteiligungsverfahren zur Neugestaltung am 18. November 2023! Belebung des Platzes mit Senatsmitteln geplant.

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.