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Neues Abschiebegesetz in Deutschland und Streit in Großbritannien: Die Strategiebuch der extremen Rechten

Als Berliner Bürger ist man oft direkt betroffen von politischen Entscheidungen, die in ganz Deutschland getroffen werden. Das neue Abschiebegesetz des Bundestages, das unter dem Namen „Gesetz zur Verbesserung der Rückführung“ verabschiedet wurde, sorgt für Kontroversen und Diskussionen. Es erlaubt die Abschiebung von Migrant*innen unabhängig von ihrer Herkunft und ohne Prüfung eines Asylantrags nach Ruanda. Dies stößt auf Kritik und Empörung vieler Menschen, auch hier in Berlin.

Der Abschiebestopp ist bereits seit längerem ein Thema, das in Berlin und in vielen anderen deutschen Städten diskutiert wird. Vor allem in einer Stadt wie Berlin, die für ihre Vielfalt und Offenheit bekannt ist, stößt das neue Gesetz auf Unverständnis und Ablehnung. Viele Bürgerinnen und Bürger sind der Meinung, dass die politisch Verantwortlichen sich gegen rassistische Gesetze und für eine pluralistische Gesellschaft einsetzen sollten.

In Berlin sind Initiativen und Organisationen aktiv, die sich für die Rechte von Migrant*innen einsetzen und gegen Abschiebungen kämpfen. Die neue Gesetzesänderung wird in diesem Zusammenhang als Rückschritt betrachtet und führt zu Verunsicherung in der betroffenen Bevölkerungsgruppe. Die Bedeutung von Integrationsmaßnahmen, Sprachkursen und einer menschenwürdigen Unterbringung von Migrant*innen wird hierbei besonders hervorgehoben.

Um die lokale Auswirkungen des Gesetzes zu verdeutlichen, gibt es einige statistische Fakten, die relevant sind: In Berlin leben viele Migrant*innen und Flüchtlinge, die aufgrund von Verfolgung oder Notlage ihre Heimatländer verlassen und hier Schutz suchen. Die Stadt hat eine lange Geschichte der Migration und ist bekannt für ihre multikulturelle Bevölkerung. Eine rigide Abschiebepolitik könnte hier zu sozialen Spannungen führen und das soziale Gefüge in der Stadt belasten.

Siehe auch  Görlitzer Park führt die Liste der kriminalitätsbelasteten Berliner Parks an, gefolgt von Mauerpark, Volkspark Hasenheide und Volkspark Friedrichshain.

In Anbetracht der lokalen Gegebenheiten und des Engagements der Zivilgesellschaft in Berlin ist das neue Gesetz nicht unumstritten. Die Forderung nach einer menschenwürdigen Integration und Unterstützung von Migrant*innen wird in der Hauptstadt besonders laut. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Diskussion und politische Entscheidungsfindung in Berlin zu diesem Thema weiterentwickeln wird.

**Statistische Informationen zu Migrant*innen in Berlin:**

| – | – |
| ————- | ———– |
| Einwohner mit Migrationshintergrund | ca. 1/3 der Bevölkerung |
| Geflüchtete Menschen | ca. 80.000 |
| Anteil Ausländer*innen | ca. 15% der Bevölkerung |



Quelle: nd.DerTag / nd.DieWoche / ots

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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