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Menstruationsbeschwerden: Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu Ursachen und Behandlung

Alle Jahre wieder? Leider sogar jeden Monat wieder ... machen Menstruationsbeschwerden Frauen zu schaffen. Nicht jeder - aber doch den allermeisten, wenn man aktuelle Zahlen heranzieht. Dabei stehen vor allem Schmerzen und Krämpfe im Unterleib bei der Periode ganz weit oben auf der Beschwerdeliste. Wissenschaftliche Daten gehen im Durchschnitt von rund 70 Prozent der Frauen aus, die von Unterleibsschmerzen betroffen sind. Das unterstreicht auch eine aktuelle Buscopan®-Umfrage aus 2024 unter Personen mit mindestens leichten Bauch- oder Menstruationsschmerzen im vergangenen Jahr: Innerhalb der letzten 12 Monate vor der Befragung haben 45 Prozent der 40- bis 49-Jährigen und 60 Prozent - und damit mehr als jede Zweite - der 30- bis 35-Jährigen unter Regelschmerzen gelitten. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es 70 Prozent.

Es ist schade, dass die Menstruation und die damit verbundenen Veränderungen des Körpers noch nicht genug Raum in unserer Gesellschaft einnehmen, um ohne Nachteile zu befürchten, darüber zu sprechen", betont Prof. Mandy Mangler. Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Die mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit und Relevanz für den Zyklus und mit ihm verbundene Belastungen für Frauen nehmen zu. 2023 ist in Spanien ein Gesetz in Kraft getreten, dass Frauen ermöglicht, künftig mehrere Tage im Monat entschuldigt im Job zu fehlen, wenn sie wegen starker Menstruationsbeschwerden nicht arbeiten können. Und auch im Sport nimmt die Relevanz des weiblichen Zyklus zu: Athletinnen stimmen ihr Training mittlerweile auf ihre Periode ab.

Die Expertin erklärt: "Fast alle Frauen haben in ihrem Leben schon das ein oder andere Mal Schmerzen bei der Menstruation gehabt. In gewissem Maße kann dies normal sein und auf die Kontraktionen der Gebärmutter bei der Periode zurückzuführen sein." Dabei handelt es sich um sogenannte primäre Menstruationsbeschwerden, bei denen der Zyklus selbst die Ursache für die Beschwerden ist. Auslöser sind hierbei bestimmte Schmerzbotenstoffe, sogenannte Prostaglandine, die kurz vor der Regelblutung gebildet werden. Sie sorgen dafür, dass sich die Gebärmutter während der Periode zusammenzieht, um die Schleimhaut abzustoßen. Das rhythmische Zusammenziehen kann zu krampfartigen Schmerzen führen. Werden bereits die ersten Perioden von Regelschmerzen begleitet oder starten diese maximal drei Jahre später, handelt es sich meist um primäre Regelschmerzen, die in der Regel keiner besonderen Abklärung bedürfen. Treten die Beschwerden plötzlich bei einem Zyklus neu oder erst nach dem 25. Lebensjahr auf, können organische Ursachen wie eine häufig erst spät diagnostizierte Endometriose, ein Polyp, Myom oder eine mechanische Reizung, zum Beispiel durch eine Spirale, dahinterstecken, die mit einem Arzt besprochen werden sollten. Doch auch "normale" Regelschmerzen belasten die Lebensqualität mitunter massiv und können sogar zu Fehlzeiten im Job führen. Darüber hinaus beeinträchtigen Menstruationsbeschwerden Frauen in der Freizeit und im täglichen Leben, wie eine weitere aktuelle Umfrage zeigt: Fast 90 Prozent der Befragten berichten von einer mäßig bis starken Beeinträchtigung.

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Um den Regelschmerzen auf den Grund zu gehen, kann das Führen eines Schmerzkalenders oder einer Menstruations-App hilfreich sein. "Gemeinsam entwickeln wir danach einen Behandlungsplan, der auch mehr Sport oder zum Beispiel eine entzündungsarme Ernährung beinhalten kann", so Prof. Mangler - und ergänzt: "Auch Medikamente, die die Schmerzen erst einmal ausschalten, damit der Körper sich nicht daran gewöhnt, sind hilfreich. Dies können Analgetika sein, die am Schmerz selbst ansetzen, Spasmolytika, die den Krampf und damit die Schmerzursache lösen, oder Hormone." Wie die aktuelle Umfrage zeigt, behandelt ein Viertel der befragten Frauen mit Regelschmerzen ihre Beschwerden gar nicht. Von den übrigen 75 Prozent nutzen 72 Prozent Schmerzmittel. Nur knapp die Hälfte (48 %) greift zu Krampflösern. Dabei steht bei Menstruationsschmerzen mit Buscopan® PLUS ein wirksames Mittel in der Apotheke zur Verfügung, dass eine Kombination aus dem Krampflöser Butylscopolamin und magenschonendem Paracetamol enthält. Butylscopolamin setzt mit seiner krampflösenden Wirkung direkt an der Gebärmutter an, wie neue wissenschaftliche Daten jetzt zeigen. Es reichert sich im Uterus an, wo es Rezeptoren und die Übertragung von Botenstoffen blockiert, die an der Krampfentstehung beteiligt sind. Prof. Thomas Herdegen ergänzt: "Grundsätzlich sollte man Schmerzen nicht nur rein analgetisch bekämpfen, sondern auch die Ursachen beseitigen. Bei Krampfschmerz ist eine effektive Schmerzlinderung die Kombination aus einem Analgetikum und einem Spasmolytikum zur Krampflösung." Diese Kombination aus Spasmolyse und multifaktorieller Schmerzreduktion ist einzigartig, wie sie in Buscopan® PLUS vorliegt, so der Experte weiter. Das macht deutlich, warum der Griff zu einem reinen Schmerzmittel vielleicht nicht die beste Wahl ist.

Buscopan® PLUS macht ab sofort auch mit neuem pinkem Verpackungsdesign auf seine spezifische Wirkung bei krampfartigen Regelschmerzen aufmerksam. Anders als klassische Schmerzmittel wirkt Buscopan® PLUS zweifach bei Regelschmerzen. Und zwar so: Zum einen zeigen neue wissenschaftliche Daten, dass der Wirkstoff direkt in der Gebärmutter krampflösend wirkt. Neben der gezielten Krampflösung durch Butylscopolamin, unter anderem direkt in der Gebärmutter, wo die Kontraktionen entstehen, hemmt Paracetamol die Weiterleitung der Schmerzsignale - Effekte, die auch positive Auswirkungen auf die Lebensqualität betroffener Frauen haben. Aktuelle Daten zeigen, dass sich bei 97 Prozent der Befragten die Beeinträchtigung von Freizeit und dem alltäglichen Leben verbesserte. Auch leichte Bewegung wie Yoga-Übungen oder Stretching kann Beschwerden lindern.

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Tabelleninformationen:

| Medikamente | Wirkmechanismus | Anwendungsgebiet |
|-------------|----------------|-----------------|
| Buscopan® PLUS | Wirkt krampflösend in der Gebärmutter | Krampfartige Schmerzen bei Erkrankungen des Magens und des Darmes, krampfartige Schmerzen und Funktionsstörungen im Bereich der Gallenwege, der ableitenden Harnwege sowie der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. schmerzhafte Regelblutungen) |



Quelle: Petersen & Partner Pharma Marketing GmbH / ots

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

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