Berlin Aktuell

Lulus Laden am Kottbusser Tor: Die Auswirkungen einer neuen Polizeiwache und eines Drogenkonsumraums auf die Drogenszene.

Lulu, die Besitzerin eines Ladens am Kottbusser Tor, fühlt sich dort seit der Eröffnung der neuen Polizeiwache Mitte Februar einsam. Die Polizeiwache liegt nur eine Gehminute von Lulus Laden entfernt. Seit dem Frühjahr 2022 versucht die Suchthilfeeinrichtung "Fixpunkt" mit einem Drogenkonsumraum an der Reichenberger Straße, die Drogenszene einzudämmen. Lulu ist der Meinung, dass sich dadurch etwas verbessert hat, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit von Frauen.

Die Eröffnung der Polizeiwache hat zu einer Veränderung der Atmosphäre am Kottbusser Tor geführt. Vorher war es dort sehr lebhaft, aber auch gefährlich. Die Drogenszene war präsent und für Anwohner und Passanten wurde es manchmal ungemütlich. Doch die neue Polizeiwache und der Drogenkonsumraum der Suchthilfeeinrichtung haben dazu beigetragen, die Situation zu beruhigen und die Sicherheit zu erhöhen.

Der Drogenkonsumraum Fixpunkt bietet Süchtigen einen geschützten Ort, um unter kontrollierten Bedingungen Drogen zu konsumieren. Das Ziel dabei ist nicht nur die Gefahren der Drogenabhängigkeit zu minimieren, sondern auch Kontakt zu den Betroffenen aufzubauen und ihnen Hilfen anzubieten. Seit seiner Eröffnung hat der Drogenkonsumraum positive Auswirkungen auf das Kottbusser Tor. Insbesondere Frauen fühlen sich jetzt sicherer, da es weniger gewalttätige Übergriffe gibt.

Lulu, die seit vielen Jahren ihren Laden am Kottbusser Tor betreibt, ist froh über diese positive Veränderung. Sie sagt, dass sie nun auch abends ohne Angst nach Hause gehen kann. Früher musste sie oft mitansehen, wie Frauen auf offener Straße belästigt und bedrängt wurden. Doch seitdem die Polizeiwache und der Drogenkonsumraum eröffnet wurden, ist die Situation spürbar ruhiger geworden.

Die Anwesenheit der Polizei und des Drogenkonsumraums hat zwar nicht dazu geführt, dass die Drogenszene komplett verschwunden ist, aber die Situation hat sich deutlich verbessert. Die Polizei kann nun schneller eingreifen und die Gefahrensituationen entschärfen. Gleichzeitig bietet der Drogenkonsumraum den Süchtigen die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen aufzuhalten und ihre Drogen unter kontrollierten Bedingungen zu konsumieren.

Siehe auch  Überwältigende Hilfsbereitschaft: Leser:innen des Tagesspiegels spenden mehr als 100 Fahrräder für Geflüchtete

Insgesamt ist Lulu froh über die Veränderungen am Kottbusser Tor. Sie sieht deutliche Fortschritte in Bezug auf die Sicherheit und hofft, dass die positive Entwicklung weiterhin anhält. Die Anwesenheit der Polizeiwache und des Drogenkonsumraums sind ein wichtiger Schritt, um das Viertel sicherer und lebenswerter zu machen.

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.