ArbeitArbeitsmarktBerlin AktuellBundesregierungDienstleistungFachkräftePolitikVerbändeWirtschaftZeitarbeit

Bundesregierung vereinfacht Fachkräfteeinwanderung durch Zeitarbeit: GVP-Hauptgeschäftsführer fordert dringende Anpassung der Regeln

Ein Meilenstein für die Fachkräfteeinwanderung in der Zeitarbeitsbranche

Die Bundesregierung hat einen bedeutenden Fortschritt in der Fachkräfteeinwanderung angekündigt, der insbesondere positive Auswirkungen auf die Zeitarbeitsbranche haben wird. Diese Branche konnte bisher nur unter strengen Einschränkungen Fachkräfte aus dem Ausland einstellen, doch nun stehen Erleichterungen bevor.

Das Wachstumspaket der Bundesregierung, das als wichtiger und richtiger Schritt in Zeiten wirtschaftlicher Stagnation angesehen wird, beinhaltet auch notwendige Maßnahmen zur Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen. Besonders erfreulich ist die geplante Genehmigungsfiktion der Ausländerbehörden für die Arbeitserlaubnis von Geflüchteten. Diese Maßnahme erleichtert den Arbeitsmarkt für Geflüchtete und trägt dazu bei, ihren Integrationserfolg in Deutschland zu steigern.

Der Gesamtverband der Personaldienstleister e.V. (GVP) hat die Öffnung der Zeitarbeitsbranche für Fachkräfteeinwanderung als einen richtigen Schritt in die richtige Richtung zur Linderung des Fachkräftemangels bezeichnet. Diese Entscheidung kommt einer langjährigen Forderung des GVP und seiner Vorgängerverbände entgegen.

"Es gibt jedoch Sorgen vor möglichem ,Lohndumping', die meiner Meinung nach unbegründet sind", erklärte GVP-Hauptgeschäftsführer Florian Swyter. "Die Branche hat bereits gute Arbeitsbedingungen durch existierende Tarifwerke etabliert, die Geflüchteten als Integrationsmotor dienen. Es ist wichtig, dass die bestehenden Regeln überarbeitet werden, um einen erfolgreichen Einsatz von Zeitarbeit bei der Fachkräfteeinwanderung zu ermöglichen. Neue bürokratische Vorschriften wie Equal Pay-Bestimmungen und Mindestbeschäftigungsdauern könnten das bestehende Tarifwerk gefährden."

Der GVP ist ein Zusammenschluss des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) und des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Mit seinen 5.600 Mitgliedsunternehmen ist der Verband das Sprachrohr für die Personaldienstleister in ihrer ganzen Vielfalt und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Interessenvertretung der Branche.

Siehe auch  Antenne Brandenburg bleibt meistgehörtes Radioprogramm – neue Media-Analyse 2024/I

Daniel Wom

Der in Berlin geborene Daniel Wom ist ein versierter Journalist mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Er hat an der Freien Universität Berlin Journalistik und Wirtschaftswissenschaften studiert und arbeitet seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Daniel hat für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und klaren Darstellungen komplexer Sachverhalte. Er ist Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband und hat mehrere Auszeichnungen für seine exzellente Berichterstattung erhalten. In seiner Freizeit erkundet Daniel gerne die vielfältige Kulturszene Berlins und ist leidenschaftlicher Webentwickler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"
Schließen

Adblock erkannt!

Adblocker speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten und verkaufen diese u.U. an Dritte weiter. Schalten Sie in Ihrem und unserem Interesse den Adblocker aus. Keine Angst, wir verwenden keine Popups oder Umleitungen. Ein paar kleine, unauffällige Banner finanzieren uns einen Kaffee. Sonst gibt's hier keine Werbung.