Friedrichshain-Kreuzberg

Ausstellung zu Pablo Neruda in der Bezirkszentralbibliothek

Ausstellung zu Pablo Neruda in der Bezirkszentralbibliothek

Pressemitteilung Nr. 292 vom 28. Oktober 2021

Die Bezirkszentralbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg ist seit 2012 nach dem chilenischen Dichter, Diplomaten und Politiker Pablo Neruda benannt 1989 wurde erfüllt.

Nun beschäftigt sich eine Ausstellung in der Bibliothek mit Leben und Werk des Namensgebers. Die Ausstellung „Name: Neruda. Eine Bestandsaufnahme im Ausstellungsformat „behandelt das poetische, politische und private Leben von Pablo Neruda sowie seine Rezeption in Chile, die DDR und das wiedervereinigte Berlin.

Hintergrund der Ausstellung ist, dass Neruda in seiner Autobiografie „Ich gestehe, ich habe gelebt“ gesteht, eine Frau vergewaltigt zu haben. Die Ausstellung stellt daher Fragen zum Gedenken und zur Wertschätzung: Nach welchen Kriterien können und wollen wir über die Wertschätzung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens entscheiden? Sollten Institutionen wie Bibliotheken überhaupt nach Personen benannt werden? Welche diskursiven oder künstlerischen Möglichkeiten des offenen Umgangs mit Ambivalenz gibt es als Alternative zur Umbenennung bzw. Umbenennung?

  • 6. November 2021 bis 15. Januar 2022, 11-18 Uhr, Eröffnung am 6. November um 17 Uhr
  • Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14A, 10247 Berlin

Die Stadtbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg hat sich entschieden, die Fragen, die sich um die Person Neruda, #MeToo und Erinnerungskultur stellen, in eine Ausstellung einfließen zu lassen, in der Besucher*innen ihre Positionen einbringen können.

Kontaktpersonen

Sara Lühmann
Pressesprecher
Telefon: (030) 90298-2843

Dominik Krejsa
Mitarbeiter-Pressestelle
Telefon: (030) 90298-2418

    .

Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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