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Treptow-Köpenick

Ausbruch der Aviären Influenza in der kleinen Geflügelzucht im Bezirk Treptow-Köpenick

Die Veterinär- und Lebensmittelinspektionsabteilung des Amtes für öffentliche Ordnung in Treptow-Köpenick macht hiermit auf die folgende Pressemitteilung der Senatsabteilung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung vom 2. März 2021 aufmerksam:

„In Berlin wurde heute vom Friedrich-Löffler-Institut ein Verdacht auf Aviäre Influenza H5N8 in einer kleinen Geflügelfabrik in Treptow-Köpenick bestätigt. Das zuständige Bezirksamt in Treptow-Köpenick hat den Ausbruch der Aviären Influenza offiziell festgestellt. Ein Sperrgebiet (Radius 3 km) und ein Beobachtungsgebiet (Radius 10 km) mit Schildern werden um die Ausbruchspopulation herum eingerichtet.

Das Geflügel muss in diesen Zonen untergebracht werden. Es darf nicht aus dem Inventar entfernt werden. Biosicherheitsmaßnahmen (Desinfektion, Schutzkleidung usw.) müssen beachtet werden. Die Bezirke Treptow-Köpenick und Neukölln erlassen die dazugehörigen allgemeinen Dekrete. Teile der Sperrzonen erstrecken sich nach Süden bis in das Bundesland Brandenburg. Weitere Maßnahmen werden zwischen den Bezirken koordiniert.

Gleichzeitig bestätigte das Friedrich-Löffler-Institut den H5N8-Erreger bei drei weiteren gefundenen Wildvögeln. Im November wurde in Berlin der erste H5N8-Fall dieser Saison entdeckt. Seitdem wurden in Berlin insgesamt 5 Ausbrüche von Wildvögeln bestätigt. Alle Geflügelzüchter werden dringend gebeten, ihr Vieh beim Veterinäramt ihres Bezirks anzumelden.

Am 17. Februar 2021 wurde bekannt gegeben, dass 7 Mitarbeiter einer russischen Geflügelherde mit H5N8 infiziert waren. Die Infektionen fanden bereits im Dezember statt, nach Angaben der Behörden geht es den Betroffenen gut. Eine Ausbreitung von Person zu Person wurde nicht beobachtet. Auch wenn bisher eine Übertragung des Erregers auf den Menschen beschrieben wurde, ist Folgendes zu beachten: Wer tote Wasservögel, Raben oder Greifvögel findet, sollte den Fund den Veterinärämtern des Bezirks melden, damit die Tiere untersucht werden können. Kranke oder tote Tiere sollten unter keinen Umständen berührt werden und Federn sollten nicht gesammelt werden. Im Gegensatz zu Wasservögeln, Raben oder Greifvögeln sind Singvögel und Tauben nicht besonders anfällig für den Aviären Influenza-Erreger.

Geflügelzüchter werden gebeten, ihren Tieren besonderen Schutz vor dem Kontakt mit Wildvögeln zu gewähren. Futter, Streu und Wasser müssen für Wildvögel unzugänglich sein. „“

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Das zuständige Veterinär- und Lebensmittelamt des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick hat am 2. März 2021 alle notwendigen Maßnahmen in der betroffenen Geflügelpopulation umgesetzt. Nun wird ein allgemeines Dekret erlassen, das die Einrichtung eines Sperrgebiets mit Schutzmaßnahmen vorsieht.

Neben den Informationen der Senatsverwaltung möchte das Ordnungsamt hinzufügen, dass in der kalten Jahreszeit alte und kranke Tiere häufiger an Kälte oder schlechter Ernährung sterben. Im Kreislauf der Natur ist der Tod einzelner Tiere ein normaler Prozess. Nicht jeder tote Vogel muss an der Aviären Influenza gestorben sein. Sie sollten das zuständige Amt für öffentliche Ordnung oder die Polizei nur benachrichtigen, wenn mehrere Vögel eindeutig krank erscheinen oder an einem Ort tot aufgefunden werden. Im Allgemeinen sollten tote oder kranke Vögel nicht berührt oder mitgenommen werden.

Weitere Informationen zu den spezifischen Maßnahmen in den Geflügelbeständen im Bezirk Treptow-Köpenick erhalten Sie bei der Veterinär- und Lebensmittelinspektionsabteilung des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick in der Salvador-Allende-Straße 80 B, 12559 Berlin oder per E-Mail beim vetleb@ba-tk.berlin.de.

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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