Spandau

Aus alt mach neu: Spatenstich für das Pilotbauprojekt „Spandauer Würfel“ an der Schule auf der Haveldüne

Aus alt mach neu: Spatenstich für das Pilotbauprojekt „Spandauer Würfel“ an der Schule auf der Haveldüne

Pressemitteilung vom 25.11.2021


Vergrößerung: Ines Romahn, Leiterin Baumanagement im BIM, Spandauer Bildungsstadtrat Frank Bewig und Schulleiterin Anett Burow auf der Baustelle an der Schule, jeder mit einem Spaten in der Hand

Bild: BIM GmbH / Jochen Eckel

Aus insgesamt 60 Wohncontainern, die früher zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt wurden, entsteht in den kommenden Monaten ein neues Interimsgebäude für die Schule auf der Haveldüne. Ein Pilotprojekt, dessen Planung und bauliche Umsetzung in den Händen der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) Lügen.

Mit einem symbolischen Spatenstich sprachen Frank Bewig, Bildungsstadtrat Spandau, Ines Romahn, Leiterin Baumanagement bei BIM Die Berliner Immobilienmanagement GmbH und Anett Burow, Schulleiterin der Schule auf der Haveldüne, gaben heute den offiziellen Startschuss für das Bauvorhaben.

Beate Stoffers, Staatssekretärin für Bildung und Leiterin des Arbeitskreises Schulbau „Das Bauvorhaben schafft schnell die dringend benötigten Schulplätze für die Schule auf der Haveldüne. Die Umsetzung des Pilotprojekts wird auch zeigen, ob der Umbau von Unterkünften für Geflüchtete in temporäre Schulgebäude technisch, wirtschaftlich und nachhaltig möglich ist. Geplant ist, mit solchen Gebäuden die Versorgung mit Schulplätzen zu sichern, beispielsweise bei Sanierungsmaßnahmen im Hauptgebäude einer Schule. Über so etwas müssen wir natürlich nachdenken, denn im Rahmen der Berliner Schulbauaktion sanieren wir viele Schulgebäude. ”

Frank Bewig, Bezirksrat für Bildung, Kultur und Sport der Stadt Spandau: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun bei der Realisierung dieses spannenden Bauvorhabens vom „Planen“ zum „Tun“ übergehen. Das ist nicht nur für die Schule auf der Haveldüne und die Spandauer Hochschullandschaft insgesamt eine gute Nachricht. Das Projekt ist auch die erste praktische Umsetzung der Idee, ausrangierte Gemeinschaftscontainer möglichst effizient und ressourcenschonend in Klassenzimmer umzuwandeln. Ich bin sehr optimistisch, dass das Pilotprojekt „Spandauer Würfel“ nach erfolgreicher Umsetzung berlinweit im wahrsten Sinne des Wortes richtungsweisend sein wird. ”

Ines Romahn, Leiterin Baumanagement bei BIM: „Pilotprojekte wie das in Spandau sind uns sehr wichtig. Einerseits sind wir Teil einer wichtigen Initiative wie der Berliner Schulbauoffensive und andererseits leisten wir einen Beitrag zur nachhaltigen Wiederverwendung der Container, die auch von der BIM um die Flüchtlinge aufzunehmen. Gleichzeitig lernen wir viel aus diesen Projekten – insbesondere Brandschutz und Statik waren in der Planungsphase eine Herausforderung, die wir gemeinsam gemeistert haben. ”

Ursprünglich dienten die Containermodule als Gemeinschaftsräume in der Unterkunft für Flüchtlinge in der Gerlinger Straße in Berlin Neukölln, bevor sie dem Wohnprojekt „Buckower Felder“ wichen. Damit aus den eingeschossigen Wohneinheiten nun ein dreigeschossiges Schulgebäude entsteht, das den heutigen schulischen Anforderungen gerecht wird, sind eine ganze Reihe baulicher Eingriffe notwendig. Die umfangreiche Detailplanung für die Umbaumaßnahmen könnte im ersten Quartal 2021 beginnen.

Zur Umsetzung des Projekts müssen nun zwei Baustellen an unterschiedlichen Standorten in der Stadt eingerichtet werden: Zum einen am zukünftigen Standort des Gebäudes im Sandheideweg und zum anderen am aktuellen Lagerort der Container in der Wupperstraße 9 in Berlin-Lichtenberg, wo der Abbau und die ersten Schlosserarbeiten begonnen haben. Bis März 2022 werden die 60 Container dann nach und nach zur Schule auf der Haveldüne transportiert und dort montiert. Der finale Innenausbau zu modernen und funktionalen Klassenräumen erfolgt vor Ort.

Bis zum Schuljahr 2022/23 sollen dann die neuen Räumlichkeiten für bis zu 100 Schüler und zwölf Lehrer bezugsfertig sein. Die Gesamtkosten für die Bereitstellung der 1.300 m² Nutzfläche belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau Szillat (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Schul- und Sportreferats): j.szillat@ba-spandau.berlin.de, Tel.: 90279 – 2401

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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