Berlin

Ärger über falsch geparkte E-Scooter in Berlin: Bei diesen Hotlines können Sie sich erfolgreich beschweren

Der Senat verschafft den Sharing-Unternehmen eine kleine Erleichterung. Sie müssen für ihre E-Scooter und Leihfahrräder geringere Sondernutzungsgebühren zahlen als zunächst geplant. 42 Euro sind jetzt 36 Euro pro Jahr für Fahrzeuge in der Innenstadt. Außerhalb des S-Bahn-Rings entfallen die ursprünglich geplanten 18 Euro pro E-Scooter. „Innen für spärlich, sonst umsonst“, kommentiert der Sprecher der Fußgängerlobby FUSS eV, Roland Stimpel.

Andere Städte sind weniger großzügig gegenüber Unternehmen. Pro Fahrzeug und Jahr verlangt Köln in der Innenstadt 130 Euro und außerhalb 85 Euro. Jan Thomsen, Sprecher der Verkehrsverwaltung, begründete das Berliner Vorgehen mit der Gebührenhöhe. „Der Verzicht auf Gebühren für Sharing-Fahrzeuge, die im Umland angeboten werden, ist ein Anreiz, dort mehr Fahrzeuge aufzustellen.“ Sharing wird damit als Ersatz für das eigene Auto gefördert. Ist die finanzielle Vergünstigung also doch eine gute Idee?

Wir stolpern wieder über das Thema E-Scooter und landen bei den unzähligen Kleinfahrzeugen, die immer noch nicht vorschriftsmäßig in der Hauptstadt geparkt sind. Eigentlich ist es seit September verboten, aber was heißt das in Berlin. Was viele jedoch noch nicht wissen: Falsch geparkte Fahrzeuge können Sie telefonisch bei den Anbietern reklamieren. Die Unternehmen sind dann verpflichtet, die E-Scooter, Fahrräder und Tretroller innerhalb von vier Stunden zu bewegen.

Und hier die jeweiligen Hotlines:

  • Vogel: 03025557419
  • Schraube: 030568373989
  • Esel: 030255585617
  • Emma: 03022012440
  • Felix: 03056795107
  • Kalk: 06977044733
  • Tier: 03056837798
  • VOI: 0800104001

Hast du es schon probiert, oder willst du jetzt deinem Ärger Luft machen? Dann erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen checkpoint@tagesspiegel.de.

Zumindest rund um den Bahnhof Zoo soll sich die Situation ab heute verbessern. Dort eröffnet Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) am Freitagmorgen drei Jelbi-Hubs als Parkstationen für Sharing-Fahrzeuge. Das Abstellen von Rollern und Co. ist ab sofort im Umkreis von 100 Metern um die Stationen verboten.

  • Elektromobilität 2019
  • Fahrrad und Verkehr in Berlin
  • Täglicher Spiegel-Checkpoint
Siehe auch  Polens Hauptstadt unter die Lupe genommen: Wird Warschau zur Fahrradstadt?

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