Berlin

Adventskalender für alle: Zählen Sie mit Gin, Kaffee oder Popcorn die Tage bis Weihnachten herunter

Nur noch wenige Wochen bis zur Adventszeit! Zeit, sich einen Adventskalender zu besorgen. Wer fad Schokolade und Glitzerbilder nicht mehr sieht oder selbst basteln möchte, stöbert in den Manufakturen der Hauptstadt. Oder studieren Sie gleich unsere Sammlung: Wir haben die zehn schicksten und kuriosesten Adventskalender aus Berlin zusammengestellt.

Aufwachen im Weihnachtsstress

Bloß nicht ins Stocken geraten beim Weihnachtseinkauf! 24 Kaffeebohnen sind in der Packung der 19-Gramm-Rösterei in Mitte: Jede Tüte Bohnen stammt von einer anderen Plantage – zum Beispiel aus Sambia oder Argentinien. Der Kaffee wurde in Berlin geröstet. Der Kalenderkaffee funktioniert mit Handfilter, French Press (Bodum Pot) und Maschine. Wenn Sie es eilig haben, wählen Sie die Espresso- oder Kapselversion. Der klassische Kalender ist für 90 Euro erhältlich und verspricht pompös den „köstlichsten Advent aller Zeiten“ – ein wacher wird es in jedem Fall.

Gönnen Sie sich einen schönen Drink bei der Familienfeier

Wenn Sie diese Türen auf einmal plündern, sind Sie wirklich fest: einfach 24 Tage verlassen! Das Neuköllner „Drink Syndikat“ packt Cocktail-Sets zum Selbermixen im ausgefallenen Art-déco-Look. Darin befinden sich diverse Gin-Flaschen, aber auch Wermut, Sekt und grüner Tee – dazu Honig, Bitter- oder auch Apfelessig zum Strecken. Rezepte und Fakten zu Getränken sind ebenfalls enthalten. Das hat seinen Preis (110 Euro) – sieht aber richtig schick aus.

Mit einem Zuckerschock in Richtung Heiligabend

Langweilige Schokolade war gestern! Die Besitzer der Kunstkalender von Sawade – der ältesten Schokoladenfabrik der Hauptstadt – verkosten edle Pralinen. Nicht zuletzt stecken hinter der farbenfrohen Illustration der Berliner Künstlerin Kat Menschik Tortenkonfekt, Trüffelsterne und Whiskykugeln. Die Türen sind geschossen und alkoholfrei – für 45 Euro erhältlich.

Speichern Sie die Weihnachtsfeier

Mit Bier natürlich: schickes Craft Beer, um genau zu sein. Das braut die Manufaktur Brlo in ihrer Manufaktur in Kreuzberg. Besitzer des allerersten Brlo-Adventskalenders betrinken sich mit 19 Biersorten und zwei Apfelweinen sowie drei Überraschungspaketen. Passend zum Stil kommt der Kalender als Bierkiste daher – die gibt es für 65 Euro (inklusive Pfand).

Knallen Sie durch die Adventszeit

Hurra, mehr Süßigkeiten! Aber nein, keine Schokolade. Etwas anderes verkauft die Popkorditorei „Knalle“ im Prenzlauer Berg. 24 Päckchen Popcorn finden sich in den Stoffbeuteln des Hängekalenders – in den Sorten Karamell-Vanille, Kaffeekeks und Mohn-Mandarine, dazu gibt es kandierte Brezeln. Für den Kalender verlangt der Hersteller 48 Euro. Immerhin ist die kleine Tagesration günstiger als eine Tüte im Kino.

Behalte die Nerven

Wenn Ihnen Angehörige auf die Nerven gehen: Tee trinken! Die Berliner Marke „Paper & Tea“ hat 24 lose Teemischungen (u.a. Hibiscus, Lapsang, Green Earl) in einen Kalender gepackt, der so kunstvoll illustriert ist, dass er schwer zu öffnen ist. Kostet aber auch 49 Euro – und es wird noch eleganter: Die Luxus-Version des Kalenders mit Geschenkverpackungen in 24 Designer-Taschen gibt es für satte 249 Euro.

Im Zweifel: Schokoladenrausch

Es gibt einen Grund, warum so viele Wortspiele über den Markennamen gemacht werden können. Für die richtige Portion Schokolade greifen Snacker zum Kalender des Berliner Kultherstellers Rausch. Es gibt zwei Kilogramm Schokolade in kleinen Schachteln, dazu Kekse und Kunst. Auf der Vorderseite ist das Haus Rausch abgebildet, das der Künstler Aljoscha Blau in einen grünen Dschungel gestellt hat. Kosten: 100 Euro.

Lassen Sie den Adventstrubel hinter sich

Natürlich mit Hertha! Auch in diesem Jahr hat die Mannschaft einen Fan-Adventskalender in ihren Fanshop gebracht: Den Schokoladenkalender im schlichten Ha-Ho-He-Look gibt es in kleinen und großen Größen (sechs/fünfzehn Euro). Alternativ gibt es einen dicken Premium-Kalender mit 24 Fanartikeln: nachfüllbar, 100 Euro (und für Mitglieder günstiger).

Weihnachtskugeln werfen

Immer nur Fußball wäre langweilig – also: Basketball ist angesagt! Albas Kader veröffentlichte auch einen eigenen Kalender. Kleine Pralinen verstecken sich auch hinter kleinen Comiczeichnungen der Spieler, die sich um einen Weihnachtsbaum scharen. Preis: sieben Euro.

Klassische Türen öffnen

Wer es trotz allem lieber traditionell mag, greift zum Papier – und zu Astrid Langes Panoramen von Berliner Stadtteilen. Die Grafikerin versteckt ihre Türen hinter wunderschönen Zeichnungen der Museumsinsel, Prenzlauer Berg und Rixdorf. Brandenburg affin das verschneite Potsdam oder Sanssouci am Fenster platzieren. Zu jedem Türchen gehört auch ein Eintrag auf der Website des Künstlers: Geschichten, Informationen und DDR-Funde. Die Kalender können in klein oder groß für sieben/dreizehn Euro online erworben werden.

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Siehe auch  Untersuchungsausschuss Rechtsextremismus in Berlin-Neukölln: Pfarrer Rudow beschreibt „Klima der Angst“

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