Lichtenberg

9. November: Gedenken an die Novemberpogrome

9. November: Gedenken an die Novemberpogrome

Pressemitteilung vom 08.11.2021

Alljährlich am 9. November gedenkt das Landratsamt Lichtenberg der Opfer der Novemberpogrome 1938. Auch in diesem Jahr findet das Gedenken im kleinen Rahmen statt. Es gibt eine gemeinsame Ehre für die Opfer Gedenkfeier in Lichtenberg am Dienstag, 9. November 2021, am Gedenkstein Konrad-Wolf-Straße 91.

Des Bezirksbürgermeister von Lichtenberg, Michael Grunst (Die Linke), ruft zur individuellen Erinnerung an den Tag auf: “Wir mahnen und erinnern – gegen das Vergessen.”

Das Landratsamt berücksichtigt die aktuellen COVID-19 Maßnahmen um 15 Uhr am Gedenkstein Konrad-Wolf-Straße, Container abstellen.

Hintergrund

Die jüdische Gemeinde in Hohenschönhausen war sehr klein. Als die Nationalsozialisten mit der Judenverfolgung begannen, bauten die Gemeindemitglieder ihren Gebetsraum in der Konrad-Wolf-Straße in eine Synagoge um. Sie wurde erst 1935 geweiht. Bereits 1938 musste die Gemeinde ihre Aktivitäten einstellen. Denn die Mitglieder der Gemeinde wurden – wie in ganz Deutschland und Europa – in Konzentrationslager deportiert. Nach 1945 geriet die Synagoge in Vergessenheit.
Erst mit der Erforschung der jüdischen Geschichte, die in den 1990er Jahren mit der Ausstellung „Juden in Weißensee und Hohenschönhausen“ im damaligen Heimatmuseum an die Öffentlichkeit gelangte, kam einem wieder die Synagoge in den Sinn. Die Broschüre „Juden in Hohenschönhausen. Eine Spurensuche“, mit der auf das jüdische Leben in Hohenschönhausen aufmerksam gemacht wurde.
Zum 51.

Weitere Informationen

Landratsamt Lichtenberg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (030) 90296-3307
Email

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Inspiriert von Berliner Pressemitteilung.

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