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5 Afghanen in der Türkei tödlich erstochen, Ermittlungen eingeleitet

ANKARA, Türkei – Die Polizei entdeckte am Donnerstag die Leichen von fünf afghanischen Staatsangehörigen, die in einem Haus in der türkischen Hauptstadt Ankara erstochen wurden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur des Landes. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Die fünf Leichen wurden gefunden, nachdem Familienmitglieder die Polizei kontaktiert und die fünf als vermisst gemeldet hatten, sagte die Agentur Anadolu.

Die Afghanen seien offenbar vor einer Woche an Messerstichen gestorben, berichtete das Fernsehen HaberTurk unter Berufung auf namentlich nicht genannte Polizisten. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen zu den Todesfällen eingeleitet, hieß es.

Es gab keine unmittelbaren Informationen über die Identität der Opfer.

Die fünf wurden tot in Ankaras einkommensschwachem Stadtteil Onder aufgefunden, in dem Migranten aus Syrien und Afghanistan leben. Im vergangenen Jahr brach im Distrikt Gewalt aus, als ein wütender Mob als Reaktion auf einen tödlichen Messerstich auf einen türkischen Teenager syrische Geschäfte und Häuser verwüstete.

In der Türkei nimmt die einwanderungsfeindliche Stimmung zu, angeheizt durch die wirtschaftlichen Probleme des Landes.

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Quelle: ABC News

Siehe auch  Klimaaktivisten blockieren Privatjets am Amsterdamer Flughafen

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